Ohoven: Deutschland braucht eine aktive Wirtschaftspolitik

Die Warnung der Wirtschaftsweisen vor einem massiven Konjunktureinbruch ist ein Weckruf an die Bundesregierung. Statt weiter den Sozialbereich aufzublähen, muss verstärkt in Digitalisierung, Bildung und Verkehrsinfrastruktur investiert werden.

Berlin – Zum Jahresgutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Die Warnung der Wirtschaftsweisen vor einem massiven Konjunktureinbruch ist ein Weckruf an die Bundesregierung. Deutschland braucht und erwartet nach Jahren des mittelstandspolitischen Dornröschenschlafs eine aktive Wirtschaftspolitik. Unser Mittelstand muss fit für die Zukunft gemacht werden. Das setzt eine handlungsfähige und handlungswillige Bundesregierung voraus.

Entscheidende erste Schritte sind eine Unternehmenssteuerreform und eine steuerliche Forschungsförderung, wie in 29 von 36 OECD-Ländern. Statt weiter den Sozialbereich aufzublähen, muss verstärkt in Digitalisierung, Bildung und Verkehrsinfrastruktur investiert werden. Aktuell gilt es beispielsweise, die 5G-Frequenzen an den Start zu bringen. Die Zeit der Beschäftigung mit sich selbst ist für die Große Koalition abgelaufen.“

 

Kommentare (0)

Eigenen Kommentar verfassen

* Pflichtfelder


Pflichtfeld

Pflichtfeld

Pflichtfeld
Sie werden per E-Mail benachrichtigt, sobald Ihr Kommentar veröffentlicht ist.