IWF verkennt Bedeutung des Mittelstands

Die Kritik des IWF am deutschen Mittelstand verkenne unter anderem, dass Mittelständler Millionen Arbeitsplätze sichern und damit auch die Stabilität Deutschlands, sagt Mario Ohoven.

Berlin – Zur Kritik des IWF am deutschen Mittelstand erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

 „Die Kritik des IWF am deutschen Mittelstand verkennt völlig die Bedeutung der Familienunternehmen für Deutschland. Die Millionen Mittelständler sichern Arbeitsplätze – auch und gerade in Krisenzeiten – und damit die soziale und politische Stabilität unseres Landes. Im Unterschied zu Konzernen re-investieren die Mittelständler Gewinne in das eigene Unternehmen, um so möglichst unabhängig von Bankkrediten zu bleiben.

Dies machte unseren Mittelstand in der letzten weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise zu einem Hort der Stabilität in Europa. Und im Unterschied zu börsennotierten Konzernen halten die mittelständischen Unternehmen auch in Krisenzeiten ihre Mitarbeiter. Gerade angesichts des drohenden konjunkturellen Abschwungs braucht Deutschland mehr denn je seinen starken Mittelstand.“