Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Mittelstand

Die renommierte staatliche Universität für Wirtschaft St. Petersburg (UNECON) und der BVMW haben in St. Petersburg im letzten Jahr ein internationales Studienprogramm vereinbart. Mario Ohoven hat dort nun seine erste Vorlesung gehalten.

Mittelstandspräsident Mario Ohoven mit Studentinnen und Studenten der Staatlichen Universität für Ökonomie in Sankt Petersburg (UNECON).

Mittelstandspräsident Mario Ohoven hat an der Staatsuniversität für Ökonomie in Sankt Petersburg (UNECON) im Rahmen des zwischen der Hochschule und dem BVMW vereinbarten internationalen Studienprogramms Mittelstand eine Vorlesung zu den Themen emotionale Kaufentscheidungen und Psychologie für den Unternehmenserfolg gehalten. Da es sowohl in Russland als auch in Deutschland an Unternehmernachwuchs fehlt, motivierte er die Studierenden, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.


Im März 2018 hatten UNECON und BVMW ein Memorandum über gemeinsame Aktivitäten zur Förderung des Mittelstands unterzeichnet. Umgesetzt werden soll das Studienprogramm unter Leitung eines „Internationalen Rats für die Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen“ der Universität, dessen Vorsitz Präsident Ohoven übernommen hat. Durch ein internationales Studienprogramm soll der Mittelstandsgedanke in Russland nachhaltig gefördert werden. Ziel des Programms ist es, den Studierenden umfassendes Wissen über den Mittelstand in Theorie und Praxis zu vermitteln. Dazu wird es an der UNECON zunächst wissenschaftliche Angebote für die Studierenden geben. In Zukunft sollen aber auch andere Universitäten die Möglichkeit bekommen, an dem Programm teilzunehmen. Praxis-Erfahrung im Umfeld des Mittelstands sollen die Teilnehmer durch Praktika in kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland sammeln.

„Ich sehe in diesem Studienprogramm eine große Chance, den Mittelstand in Russland nachhaltig zu fördern. Das unterstütze ich aus vollem Herzen“, betonte Präsident Ohoven. Er lud die Studierenden nach Berlin ein, um dort ihre Forschungsergebnisse vorzustellen.

Gut zu wissen

Der BVMW fördert den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Mittelstand:

Durch die Kooperation mit UNECON, der führenden Universität zur wirtschaftlichen Ausbildung in Russland, erhalten Mitgliedsunternehmen des BVMW Zugriff auf aktuelles Fachwissen zu den Themen Marketing- und Vertriebskonzepte, Länder- und Wettbewerbsanalysen, Digitalisierung und Risiko-Management.

Internationale wissenschaftliche Beratung, exklusiv für Mitglieder des BVMW –melden Sie sich kostenfrei beim Partnerprogramm an und profitieren Sie von den Kompetenzen der UNECON: unecon@bvmw.de