Mittelstand trifft Diplomatie

Um in Zeiten zunehmenden Protektionismus ein klares Bekenntnis zur internationalen Zusammenarbeit zu setzen, lud Mittelstandspräsident Mario Ohoven die Mitglieder des Bundeswirtschaftssenats zum Diplomatischen Tag nach Berlin ein.

Der türkische Botschafter, S.E. Ali Kemal Aydin, der britische Botschafter, S.E. Sir Sebastian Wood, und die französische Botschafterin, I.E. Anne-Marie Descôtes empfingen das „Who is Who“ des deutschen Mittelstands in ihren Botschaften. Sie zeigten Herausforderungen und Chancen für den deutschen Mittelstand in ihren Ländern auf.

Sei es über den Ausgang des Brexit, die zukünftige Rolle der Türkei, die deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa, oder der Handelsstreit zwischen den USA und China, der stete Dialog zwischen Diplomatie, Politik und Wirtschaft muss gefördert werden. So können die Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Firmen dafür wappnen. Die Mitglieder des Bundeswirtschaftssenats zeigten sich besonders erfreut darüber, dass gerade auch auf dem diplomatischen Parkett Klartext gesprochen und kritische Themen nicht ausgeblendet wurden. 

Die Senatorinnen und Senatoren erwartete zum Abschluss im legendären Bundessaal im Adlon mit Blick auf das Brandenburger Tor ein exklusives Dinner, bei dem ein ganz besonderer Gast die Keynote hielt: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, einer der profiliertesten Naturwissenschaftler Deutschlands und langjähriger Co-Präsident des Club of Rome. Er riss die Mitglieder des Bundeswirtschaftssenats in einem ebenso aufwühlenden wie zukunftsweisenden Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit mit. Im Rahmen des Galaabends wurde von Weizsäcker wegen seiner Verdienste um den Mittelstand und in Würdigung seiner herausragenden politischen Leistung zum Senator h.c. ernannt. Diese Ehre wurde auch den langjährigen Mitgliedern Alexander Schaeff und Theo Wigger an diesem Abend zu teil.

Julian Horvath

Leiter der Geschäftsstelle für den Jungen Mittelstand, Referent Public Affairs