Treffen mit BSI-Präsident Arne Schönbohm

Der BVMW und Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheits- und Informationstechnik (BSI), haben sich über die zentrale Bedeutung der Cybersicherheit für die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands verständigt.

Vorkehrungen zur Verteidigung von Computern, Servern, Mobilgeräten, elektronischen Systemen und Netzwerken sind nach den Worten von BSI-Präsident Arne Schönbohm in den Betrieben unverzichtbar. Weitere Themen waren mögliche Sicherheitsrisiken durch die Beteiligung von Huawei beim Ausbau des 5G-Netzes sowie Rechts- und Sicherheitsfragen im Kontext von Künstlicher Intelligenz. Der Generalsekretär des Bundeswirtschaftssenats des BVMW Christoph Ahlhaus und BVMW-Chefvolkswirt Dr. Hans-Jürgen Völz betonten die in weiten Teilen der Wirtschaft erkannte hohe Priorität von IT-Sicherheit in den Betrieben. Dennoch bestehe insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen noch erheblicher Nachholbedarf. Auch wünschten sich Mittelständler nach Datenpannen professionelle Hilfe seitens staatlicher Institutionen. Verabredet wurde eine engere Zusammenarbeit, um das Bewusstsein für das Thema im Mittelstand zu schärfen. Außerdem soll im kommenden Jahr ein Austausch zwischen dem BSI und der BVMW-Kommission Internet und Digitales stattfinden.

Dr. Hans-Jürgen Völz (BVMW-Chefvolkswirt), Arne Schönbom (BSI-Präsident), Christoph Ahlhaus (Generalsekretär des Bundeswirtschaftssenats des BVMW) (v.links)