Ohoven: Grundrente nicht umsetzbar

Im ZDF-Mittagsmagazin gibt Mittelstandspräsident Mario Ohoven der Wirtschaftspolitik der GroKo schlechte Noten und kritisiert ihren Beschluss zur Grundrente.

Vor dem Hintergrund der drohenden Rezession seien die Sozialausgaben zu hoch, so Ohoven im Interview. Sie hätten insgesamt im Jahr 2018 fast eine Billion Euro betragen. Dagegen werde zu wenig investiert, deshalb: „Die Unternehmen brauchen keine Belastung, sondern Entlastung.“

Die GroKo müsse die Grundrente dringend stoppen, so Ohoven weiter. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, dürften die Sozialbeiträge die 40-Prozent-Marke nicht überschreiten. Wirksamere Maßnahmen gegen die Altersarmut seien ein flexibles Rentenalter und Anreize für zusätzlichen Verdienst im Alter.

In Hinblick auf die Klimapolitik bemerkte er, die GroKo hätte die Energiewende verkorkst: Deutschland zahle fast die höchsten Strompreise in Europa, würde aber die Klimaziele meilenweit verfehlen.

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