Jahreswirtschaftsbericht gibt trügerisches Bild der Wirtschaftslage

Die Bundesregierung muss den Mittelstand jetzt entlasten, den Soli für alle abschaffen und die Unternehmenssteuern auf mindestens 25 Prozent senken.

Berlin – Zum heute veröffentlichten Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung zeichnet ein trügerisches Bild von der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Das Wachstum erlahmt und ist zudem zu einem erheblichen Teil auf die vergleichsweise hohe Zahl an Arbeitstagen in diesem Jahr zurückzuführen. Große Teile der Industrie sind bereits von der Rezession erfasst. 

Vor diesem Hintergrund muss die Bundesregierung endlich aus dem wirtschaftspolitischen Dämmerschlaf aufwachen. Ohne einen radikalen Kurswechsel droht Deutschland der Absturz in den Abschwung. Entscheidend ist jetzt, dass der Mittelstand endlich entlastet wird. Als erster Schritt gehört der Solidaritätszuschlag sofort und für alle abgeschafft. Zudem sollten die Unternehmenssteuern auf mindestens 25 Prozent gesenkt werden, was andere Länder bereits vollzogen haben.“