Queen Blood

Freitag, 21 Februar. 2020, Kampnagel, K6, Jarrestraße 20, Hamburg Deutsche Erstaufführung (60 min.) TICKETS | BILLETS: kampnagel.de / Jarrestraße 20 / tel.: 040-270 949 49

Ousmane Sy ist in vielerlei Hinsicht eine Sensation: Er kommt ursprünglich von Fußball und Straßentanz und ist inzwischen Teil des Künstler*innen-Kollektivs, das kürzlich die Leitung des Nationalen Tanz-Zentrums in Rennes (von dem international gefragten Choreografen Boris Charmatz) übernommen hat.

Er choreografiert House Dance, einen urbanen französischen Stil, der sich in der Clubszene der 80er Jahre etabliert hat, beeinflusst von Tap Dance über Capoeira bis HipHop. Mit dieser Mischung aus Straßen- und Clubkultur erobert er die internationalen Hochkulturbühnen und öffnet sie für ein neues Tanz-Publikum.

Sein Ensemble Paradox-sal besteht nur aus Frauen. Und als wäre das nicht schon ungewöhnlich genug im Urban Dance, so produzieren sich die Tänzerinnen nicht nur einzeln mit ihrer individuellen technischen Virtuosität im Krumping, Popping oder Locking, sondern agieren vielmehr wie ein Corps de Ballet.

Mit QUEEN BLOOD öffnet Ousmane Sy einen Kosmos aus 
weiblicher Energie und purem Tanz zu einem mitreißendem House-Soundtrack, in dem sich sowohl Expert*innen als auch Neulinge des urbanen Tanzes beglückt verlieren werden.  
 

Im Anschluss an die Vorstellung am Freitag, den 21. Februar moderieren Claire Diraison (Kampnagel) und Barbara Barberon-Zimmermann (arabesques) ein Publikumsgespräch mit Ousmane Sy.  
   
Eine Veranstaltung von Kampnagel in Kooperation mit arabesques und dem Institut français de Hambourg.