Mittelstand braucht direkte Finanzspritzen statt Sterbeversicherung

Das Hilfspaket der Bundesregierung verfehlt weitgehend den klassischen Mittelstand. Unternehmen zwischen elf und 249 Beschäftigten fallen in eine Förderlücke.

Berlin – Zur heutigen Verabschiedung des Hilfspakets der Bundesregierung durch den Deutschen Bundestag erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven:

„Das Hilfspaket der Bundesregierung verfehlt weitgehend den klassischen Mittelstand. Unternehmen zwischen elf und 249 Beschäftigten fallen in eine Förderlücke. Von den Soforthilfen profitieren in erster Linie Kleinstunternehmen und Selbstständige auf der einen sowie Großunternehmen und Konzerne auf der anderen Seite. Hier muss der Gesetzgeber schnellstens mit Liquidität sichernden Maßnahmen nachbessern.

Die vom Bundeswirtschaftsminister für den Kernmittelstand zugesagten Kredite und Bürgschaften helfen bestenfalls mittel- und langfristig, aber nicht in der akuten Notsituation. Die mittelständischen Unternehmer brauchen jetzt keine Sterbeversicherung, sondern direkte Finanzspritzen. Andernfalls droht ein wirtschaftlicher Kahlschlag ungeahnten Ausmaßes.“

 

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