Mittelstand existenziell bedroht

Laut einer Umfrage des BVMW stehen viele Mittelständler wegen der Coronakrise kurz vor dem Aus. Im Handelsblatt fordert Mittelstandspräsident Mario Ohoven deshalb von der Politik rasches Handeln.

Die Umfrage zeigt, dass die Coronakrise den deutschen Mittelstand existentiell bedroht. Für mehr als drei Viertel der Unternehmen und Selbstständigen reichen die bislang ausgezahlten staatlichen Fördermittel nicht aus, um den Finanzbedarf zu decken. Zudem ist Mittelständlern mit Krediten allein nicht nachhaltig geholfen, da sie die Schuldenlast weiter erhöhen und somit eine Insolvenz häufig nur in die Zukunft verlagert wird. Hält der Shutdown der Wirtschaft noch weitere 4 Wochen an, steht unserer Umfrage zufolge jedes zweite mittelständische Unternehmen vor dem Aus. Über 50 Prozent haben Soforthilfen und mehr als ein Drittel (35 Prozent) Kurzarbeitergeld beantragt.

Die Politik muss deshalb sofort handeln: Der Mittelstand braucht jetzt einen Dreiklang aus einem konkreten Exit-Fahrplan, raschen Liquiditätshilfen sowie einem Konjunkturprogramm mit nachhaltigen Steuersenkungen. Sonst droht bei mittelständischen Unternehmen und Selbstständigen ein Kahlschlag ungeahnten Ausmaßes.

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