Liquiditätsgewinnung durch betriebliche Altersvorsorge

Unternehmen sollten in Zeiten von Corona nicht vergessen langfristig zu denken. Lesen Sie daher hier, wie Sie die betriebliche Altersvorsorge als betriebswirtschaftliches Steuerungsinstrument nutzen können.

Im uns aktuellen beherrschenden Thema „Corona“, dürfen wir nicht vergessen, dass diese Krise –wahrscheinlich - ein zeitlich begrenzter Zustand sein wird.
Für Unternehmen ist es gerade jetzt entscheidend nicht nur kurzfristige Überlegungen anzustellen, sondern sich strategisch auf später vorzubereiten. Gerade jetzt gilt es, wirtschaftliche Vorteile aufzubauen, sowie bisher unbekannte Risiken zu beheben, die sich bereits vorher unbewusst eingenistet haben und sich zunehmend verschärfen.

Was hat das mit der betrieblichen Altersvorsorge bAV zu tun?
Nun, im Ursprung blieb das Vorsorgekapital dort, wo es erwirtschaftet wurde, im Unternehmen. Irgendwann gab man das Steuer aus der Hand. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich verstärkt, dass dies nicht immer Sinn macht. Werden Sie selbst wieder der Steuermann. Die Frage ist: wo hätten Sie jetzt lieber das Geld bzw. die Liquidität? In Ihrem Unternehmen von Ihren Mitarbeitern wie ein endfälliges Darlehen, oder bei Versicherungen, die über den Bankenkreislauf Ihr eigenes Geld als Kredit zur Verfügung stellen? Richtig gestaltet kann die bAV vielfältige Vorteile bieten, wenn man sie als betriebswirtschaftliches Steuerungsinstrument und nicht als “Produkt“ – meist fälschlicherweise in Versicherungsform - betrachtet. Mehrwerte für Unternehmer und Angestellten auch bei der Neugewinnung von Mitarbeitern werden erzeugt.

Vorteil ist die freie Nutzung der „internen-bAV“ zum Beispiel für Umfinanzierung von Bankkrediten, neue Investitionen, aber auch die freie Wahl von Kapitalanlagen bis hin zu Mitarbeiterwohnungen.
Darstellungen mit zusätzlichen Erträgen in Millionenhöhe, sowie die auch gern genommene Falschaussage, es bestehe keinerlei Bilanzberührung bei der bAV, sind zwar aus Verkäufersicht schön, treffen aber nicht den Kern der Wahrheit und erweitern zudem bereits bestehende Risiken, bis hin zur Bilanzfälschung. Für Beratungen können grundsätzlich Fördermittel in Anspruch genommen werden.

Paul Hohenstein,
Unternehmensberater
Deutsche Gesellschaft für Vorsorge und Konzepte mbH
hohenstein@dgvk.org

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