Endlich Einigung bei Solardeckel und Abstandsregel

Die große Koalition hat sich endlich zu einer Einigung bei der Diskussion um den 52-Gigawatt-Deckel für Photovoltaik durchgerungen. Für Unternehmen aus der Solarbranche bedeutet dies ein Aufatmen nach einem langen Abschwung.

Die Schwelle von 52 Gigawatt wäre voraussichtlich kommenden Spätsommer erreicht worden. Kleinere Anlagen bis zu 750 Kilowatt – der Großteil der neu installierten Solaranlagen – wären damit aus der EEG-Förderung herausgefallen. Die fehlende Förderung hätte die Existenz der angeschlagenen deutschen Solarindustrie stark bedroht.

Die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Carsten Linnemann (CDU/CSU) und Matthias Miersch (SPD) haben nun verkündigt, dass sich die Bundesregierung endlich auf eine Regelung für Mindestabstände von Windrädern an Land zur Wohnbebauung geeinigt hat. Damit könne, so die beiden Politiker, der 52-GW-Deckels. „unverzüglich aufgehoben“ werden.

"Der Einigung zur Abschaffung des Solardeckels müssen nun auch Taten folgen, um die Zukunft der Solarindustrie in Deutschland zu sichern."(Mario Ohoven)

Den Worten müssen nun Taten folgen. Um der durch die Corona-Krise und deutschen Antisolarpolitik geschwächten deutschen Solarindustrie wieder auf die Beine zu helfen, ist eine unverzügliche Umsetzung der Maßnahmen zur Abschaffung des Solardeckels geboten.

 

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


Jetzt Newsletter abonnieren!

Alle Newsletter