Mittelstand unterstützt Forderung nach einem Tourismusgipfel

Der Mittelstand begrüßt den Vorschlag, einen Tourismusgipfel im Kanzleramt für die Touristik anzusetzen. Kaum eine andere Branche wird solange mit den Folgen der Coronakrise zu kämpfen haben.

Berlin – Zur Forderung nach einem Tourismusgipfel im Kanzleramt erklärt die BVMW-Kommission Tourismus:

„Die Tourismusbranche hatte in den letzten Wochen keine Einnahmen und wird mit Reisewarnungen und Hygienevorschriften noch Jahre mit den Auswirkungen dieser Krise kämpfen. Insbesondere Reisebüros und Reiseveranstalter fallen außerdem durch das Raster der meisten Hilfsangebote. Kurzarbeit ist beispielsweise kaum möglich, da für den Zeitraum der Krise sämtliche Stornierungen bearbeitet werden müssen. Auch die Messebauer haben für die laufende Saison einen Großteil ihrer Arbeit erledigt und stehen nun ebenfalls mit leeren Händen da.

Die mittelständisch geprägte Tourismusbranche leistet fast 4 Prozent zur Bruttowertschöpfung bei und beschäftigt rund 3 Millionen Menschen. Während TUI bereits Hilfen erhalten hat und auch die Lufthansa auf Hilfen in Milliardenhöhe hoffen kann, stehen Tausende von mittelständischen Unternehmen gerade unverschuldet vor der Insolvenz und fühlen sich im Stich gelassen. Aus diesem Grund unterstützt der Mittelstand die Forderung nach einem Gipfel für die Tourismusbranche im Kanzleramt, um gemeinsam Lösungsvorschläge für die Branche zu diskutieren. Es muss das primäre Anliegen der Politik sein, dass die mittelständische Tourismuswirtschaft die Krise so gut wie möglich übersteht. Aus diesem Grund sollten bei dem Gipfel neben den Fachverbänden auch die Interessen des Mittelstands vertreten sein.“

 

© iStock izusek

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