Mittelstand mit Konjunkturpaket unzufrieden

Über die Hälfte der deutschen Mittelständler hält die Maßnahmen, die im Konjunkturpaket der Bundesregierung genannt werden, für nicht ausreichend, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu kriegen. Das ergab eine Umfrage unter rund 1700 Unternehmern.

Der Mittelstand ist unzufrieden mit dem jüngsten Konjunkturpaket der Bundesregierung. Nur ein Viertel der Unternehmerinnen und Unternehmer halten die Maßnahmen für ausreichend, um die deutsche Wirtschaft wiederzubeleben. Eine Verbesserung der Auftragslage, Auslastung und Nachfragesituation spürt nur jeder vierte Mittelständler. Dennoch schaut die große Mehrheit der Mittelständler optimistisch in die eigene Zukunft: Fast 80 Prozent sind davon überzeugt, dass ihr eigenes Unternehmen die Krise überleben wird, wenn auch mit Umsatzeinbußen.

Wirtschaft ist zu einem großen Teil Psychologie: Die Bundesregierung sollte deshalb jetzt einen konkreten Maßnahmen- und Zeitplan zur dauerhaften Entlastung der Mittelständler vorlegen, um Investitionen und damit Wachstum zu fördern. Dazu gehören die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für alle, die Senkung der Stromsteuer und ein einheitlicher Mehrwertsteuersatz von 15 Prozent auf Dauer. Wir müssen jetzt schon in neue Strukturen nach der Coronakrise investieren, die die Wirtschaft wiederaufbauen. Die große Frage bei den riesigen Ausgaben der Regierung ist für mich: Wie verbinden wir Krisenbewältigung mit Strukturpolitik?

 

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Copyright: Chalirmpoj Pimpisarn von istockphoto.com

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