Innovationsnetzwerke im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand

Haben Sie sich als Unternehmer eigentlich schon mal Gedanken über geförderte Entwicklungsprojekte gemacht? Erscheint Ihnen dieses Thema zu kompliziert und aufwändig?

Sie kennen Ihr Unternehmen. Sie wissen, was die Kundenwünsche und Anforderungen sind. Und Sie leiten daraus neue technologieorientierte Produkt- oder Verfahrensideen ab.

Die Umsetzung der Ideen verliert aber im Tagesgeschäft häufig an Priorität. Zusammenarbeit mit anderen Partnern ist manchmal zäh und aufwändig.

Hier können Ihnen organisierte Innovationsnetzwerke im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms (ZIM)  hilfreich sein.

Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen nachhaltig gestärkt werden. Im ZIM gefördert werden FuE-Projekte, auch in Kooperation mit anderen  Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Ziel ist die  Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.

Kooperationsprojekte können mit deutschen als auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden.

Die Netzwerkmanagementeinrichtungen koordinieren dabei das Netzwerk und die Zusammenarbeit der Netzwerkpartner. Gemeinsam erarbeiten Sie eine technologische Roadmap mit dem Ziel, geförderte Entwicklungsprojekte zu initiieren.

Die Netzwerkmanagementeinrichtungen   kümmern sich um Recherchen zum Stand der Technik, analysieren die Markt- und Wettbewerbssituation und betreiben Öffentlichkeitsarbeit. Die Unterstützung bei der unterschriftsreifen Erstellung der Antragsunterlagen gehört ebenfalls zu den Aufgaben. Der Aufwand  für die Firmen zur Antragstellung ist somit sehr gering.

Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Bearbeitern des Projektträgers ist die Grundlage für eine erfolgreiche Antragstellung.

Netzwerke sind thematisch ausgerichtet und bestehen aus mindestens 6 deutschen KMU´s. Auch internationale Partner können mitarbeiten, was zu einer etwas höheren Förderquote der deutschen Unternehmen führt.

Die Firmen finanzieren die Netzwerkarbeit mit einem geringen Eigenanteil. Der größere Teil wird vom BMWi übernommen, so dass die Mitgliedschaft in einem ZIM-Innovationsnetzwerk die beteiligten Firmen finanziell nicht übermäßig belastet. Dafür steigen die Chancen der beteiligten Firmen auf die Gewährung von nicht-rückzahlbaren Zuschüssen für innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die die Netzwerkbeiträge um ein Vielfaches übersteigen. Die Firmen entscheiden selbst, in welchem Umfang sie im Netzwerk mitarbeiten wollen

Regelmäßige Treffen und Austausch mit den anderen Netzwerkpartnern liefern neue Ansätze  zur Zusammenarbeit und fördern den Informationsaustausch.

Die Mitgliedschaft in einem ZIM-Innovationsnetzwerk ist somit ein effektiver Weg zu geförderter Forschungs- und Entwicklungsförderung mit einer sehr hohen Erfolgsquote.

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


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