Vize-Premierminister von Usbekistan trifft den deutschen Mittelstand

Am 30. Juli 2020 fand eine Videokonferenz mit dem Vize-Premierminister der Republik Usbekistan Sardor Umursakow statt.

Im Laufe der Videokonferenz wurden die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Usbekistan, sowie die Geschäftschancen für die Mitglieder des BVMW besprochen. 40 Unternehmen hatten eine ausgezeichnete Möglichkeit ihre Fragen direkt an die politische Führung Usbekistans zu stellen. Außer dem Vize-Premierminister nahmen an der Veranstaltung Laziz Kudratov, Vize-Minister für Außenhandel und Investitionen, Farhod Arsiev, Vize-Minister für auswärtige Angelegenheiten, Schurabek Mirsamahmudov, Vize-Minister für Energie, Oleg Pekos, Vize-Minister für die Entwicklung der Informationstechnologien und Kommunikation und für Digitale Wirtschaft und andere Mitglieder der Regierung teil.

Das ressourcenreiche Usbekistan gehört zu den perspektivreichsten Ländern der an Bedeutung zunehmenden Region Zentralasien. Dank der im Laufe der letzten Jahre durchgeführten wirtschaftlichen Reformpolitik wurde Usbekistan vom britischen Magazin "The Economist" im Jahr 2019 zum "Land des Jahres" gekürt, was mehr und mehr deutsche Unternehmen anzieht.

Mario Ohoven, der Präsident des BVMW wies im Laufe des Gesprächs mit Vize-Premierminister Sardor Umursakov darauf hin, dass die politische Stabilität des Landes, sowie der kürzlich vereinbarte Beobachterstatus bei der Eurasischen Wirtschaftsunion eine große Rolle für die Erweiterung von grenzüberschreitenden Partnerschaften zwischen deutschen und usbekischen Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) spielen. Er erinnerte auch an zahlreiche Gespräche mit Regierungsvertretern des Landes, zuletzt die Teilnahme von Abdulaziz Kamilov, dem Außenminister Usbekistans, am BVMW-Jahresempfang 2020. Beide begrüßten die Eröffnung einer BVMW-Repräsentanz in Taschkent, deren Leiter, Nodir Ayupov, sich den teilnehmenden Unternehmen vorstellte.

Die Vertreter von SCHNEIDER GROUP, WILO, Pecon Trade, RRL Rail & Road Logistics präsentierten im Laufe der zweistündigen Videokonferenz die Aktivitäten ihrer Unternehmen und die Umsetzung gemeinsamer Projekte in Usbekistan.

Die Videokonferenz umfasste auch einen Frage-und-Antwort-Teil. Wichtige Themen, wie neue Steuer- und Zollregulierungen Usbekistans, Potentiale des Tourismus-, Energie- und Pharmasektors für die deutschen KMU, die Strategie der usbekischen Regierung für die Bewirtschaftung fester Haushaltsabfälle, Digitalisierung und E-Commerce, Zollerleichterungen für Investitionen der Textilindustrie in Usbekistan und die Modernisierung des Agrarsektors des Landes wurden besprochen.

Am Ende der Veranstaltung wurden die nächsten Schritte zur Intensivierung der Zusammenarbeit abgestimmt. Der Vize-Premierminister und der BVMW-Präsident vereinbarten auch die Reise einer BVMW-Delegation zu weiteren Gesprächen nach Usbekistan.

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