Ohoven: berufliche Bildung stärken!

"Wir brauchen bei diesen Zahlen keine neuen bildungspolitischen Sonntagsreden oder Vereinheitlichungsphantasien, sondern einen sofortigen Stopp aller bürokratischen Maßnahmen, die Schulen behindern."

Berlin – In einer gemeinsamen Erklärung äußern sich Mittelstandspräsident Mario Ohoven, der Bundesvorsitzende des Deutschen Realschullehrerverbandes Jürgen Böhm und der Generalsekretär der Bildungsallianz des Mittelstandes Patrick Meinhardt zum aktuellen Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft:

„Wir brauchen bei diesen Zahlen keine neuen bildungspolitischen Sonntagsreden oder Vereinheitlichungsphantasien, sondern einen sofortigen Stopp aller bürokratischen Maßnahmen, die Schulen behindern. Insbesondere das Bürokratiemonster Digitalpakt Schule muss schnell und unkompliziert in sofortige Direktzahlungen an die einzelnen Schulen umgewandelt werden. Dazu gehören auch rechtssichere, flächendeckende Lernplattformen.

Wir erwarten von der Politik jetzt einen Bildungspakt für Deutschland, in dem jeder Player seine Hausaufgaben wahrnimmt. Um das umzusetzen, muss ein Bildungsstaatsvertrag erarbeitet und finanziert werden, der für die nächsten zehn Jahre Gültigkeit hat. Und wir fordern die Politik auf, endlich die Unterfinanzierung des Bildungssystems zu beheben, indem ein Prozent des Mehrwertsteueraufkommens zusätzlich in Bildung investiert wird. Damit könnten in zehn Jahren rund 100 Milliarden Euro in die Bildung fließen, die dringend notwendig sind.

Um junge Menschen zu unterstützen, damit diese unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern die richtige Förderung erhalten, stehen wir für die Einrichtung eines umfassenden Schulstipendiums. All das kann aber nur funktionieren, wenn wir eine bundesweite Qualitätsoffensive zur Stärkung von Haupt- und Realschulabschlüssen wie auch der Beruflichen Bildung starten. Wir brauchen gute Master und gute Meister. Dafür müssen Haupt-, Real- und Berufsschulen in Deutschland gestärkt werden. Ein guter mittlerer Schulabschluss muss in ganz Deutschland wieder wertgeschätzt werden.“

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


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