Die Mittelstandsallianz im digitalen Gespräch mit Kornelia Haugg

Vertreterinnen und Vertreter der Mittelstandsallianz diskutierten in einer Videokonferenz mit Kornelia Haugg, Leiterin der Abteilung berufliche Bildung und lebenslanges Lernen im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Den Austausch startete Gerhard Wächter, Präsident des Europäischen Bildungsverbands EATO. Er schlug vor, dass in Zeiten einer Krise und während der Kurzarbeit, Bildungsmaßnahmen angeboten werden sollten, vor allem damit die Digitalisierung an den Arbeitsplatz gebracht und verankert werde.

Darüber hinaus forderte Herr Wächter mehr Qualifizierung der Lehrenden in der Digitalisierung, damit diese mit den neuen Technologien auch tatsächlich arbeiten könnten und diese im Unterricht flächendeckend einsetzten. Frau Haugg unterstützte Herrn Wächter in seinen Punkten.

Marco Splitt, Referent für parlamentarische Beziehungen und Politik beim Internationaler Bund, wandte sich darauf aufbauend mit der Frage an Kornelia Haugg, wie der Stand der Digitaloffensive des BMBF in der Weiterbildung sei.

Anschließend sprach Patrick Meinhardt für die Bildungsallianz des BVMW über die Entwicklung von Konzepten bzw. Kampagnen, um die Bedeutung beruflicher Bildung zu stärken. Es sei eine große Aufgabe, aber die Grundhaltung gegenüber beruflicher Bildung müsse sich ändern. Kornelia Haugg stimmte Herrn Meinhardt klar darin zu, dass mehr Wertschätzung für berufliche Bildung notwendig sei.

Kenan Häberle, Leiter Kommunikation und Marketing sowie stellvertretender Geschäftsführer des BVBC - Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V., stellte an Frau Haugg die abschließende Frage, ob bei Bilanzbuchhalterprüfungen auch rückwirkend der Titel „Bachelor professional“ vergeben werden könne.

Zum Abschluss bedankte sich Diana Scholl, Leiterin der Mittelstandsallianz, bei den Partnerverbänden für die Teilnahme und bei Kornelia Haugg für ihre Zeit. Frau Haugg dankte ebenfalls für das angenehme Gespräch und betonte die vielen Gemeinsamkeiten mit allen TeilnehmerInnen. Deshalb sollte versucht werden, sich zu den Themen stetig auszutauschen und diese weiter voranzubringen.

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