Die Mittelstandsallianz trifft Staatssekretär Björn Böhning

Selbstständigkeit – Aus -und Weiterbildung – Digitalisierung

Dies sind die Themenblöcke, welche die Partnerinnen und Partner der Mittelstandsallianz im digitalen Gespräch mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Björn Böhning, besonders interessierten.

Zu Beginn des Gesprächs richteten Diana Scholl, Leiterin der Mittelstandsallianz, und Andreas Jahn, Bundesgeschäftsleiter Politik des BVMW, einleitende Grußworte an Herrn Böhning. Andreas Jahn ging dabei vor allem auf das geplante Arbeitsschutzkontrollgesetz ein.

Björn Böhning sprach in seinen einleitenden Worten sein Beileid für unseren langjährigen Präsidenten, den kürzlich verstorbenen Mario Ohoven, aus. Er beschrieb ihn als geschätzten und äußerst wichtigen Gesprächspartner. Zur aktuellen Tagespolitik, besprach Staatssekretär Böhning die Verhandlungen und Ergebnisse des Arbeitsschutzkontrollgesetzes sowie Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Wandel der Arbeitswelt.

Zu Beginn des Austausches, trugen Dr. Marei Strack vom DDIM, Dr. Andreas Lutz vom VGSD und Ralf Lemster vom BDÜ ihre Themen vor.

Frau Dr. Strack bat darum, das Statusfeststellungsverfahren zu modernisieren. Dies sei ihrer Ansicht nach dringend notwendig. Auch, um Rechtssicherheit herzustellen.

Dr. Lutz fragte nach der Rolle von selbstständigen WissensarbeiterInnen und wies darauf hin, dass deren Einbindung in die Projektarbeit rechtssicher und einfach geregelt werden müsse.

Herr Lemster lag die Einbindung von Verbänden in Projekte der Regierung am Herzen. Das eTranslation-Tool der Europäischen Union zeigt, dass diese dringend notwendig sei.

Staatssekretär Böhning versprach, dass die Lage der Selbstständigen umfassend im Blickfeld des Ministeriums sei und bereits an Lösungen zu bestehenden Problemen gearbeitet werde.

Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des Internationalen Bundes (IB), betonte, dass sich die Weiterbildungsverbünde des Ministeriums etabliert hätten, nun müsse jedoch erarbeitet werden, wie man bei diesen nachbessern könne.

Karine Rübner, Referentin New Work beim BVDW erkundigte sich nach dem Stand des Gesetzes zum Recht auf mobiles Arbeiten und verwies darauf, dass digitales und mobiles Arbeiten auch entsprechende Fortbildungen benötige.

Abschließend bedankte sich Herr Böhning für den fruchtbaren Austausch und betonte den Wunsch nach einer Vertiefung des gemeinsamen Dialogs.

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


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