Photovoltaik: sonnige Zukunftsaussichten?

Photovoltaik wird in Deutschland mittelfristig Branchenprimus der Erneuerbaren Energien. Solaranlagen werden immer effektiver und „smarter“, indem man sie in ein digitales Energiemanagement integriert.

Photovoltaik als Vorreiter

Einen Anteil von bis zu 70 % an den Erneuerbaren Energien in Deutschland. Genau dies traut Prof. Eicke Weber, einer der führenden Solarforscher Deutschlands, der PV-Energie zu. Somit würde die Solarenergie das „Zugpferd der Energiewende“, wie die Presse die Windenergie bezeichnet, mittelfristig überholen. „Die Ausbaukapazitäten von PV sind viel größer“, so Weber. „Allein Millionen an Gewerbeobjekten bieten ein riesiges Potenzial für den Zubau“, bestätigt Sven Endris, Geschäftsführer des Solarunternehmens Wi SOLAR aus Kaisersesch. Eine Studie des FraunhoferInstituts schätzt das Ausbaupotenzial für Solaranlagen auf restriktionsfreien Freiflächen auf 3.164 km2, das entspricht etwa der 3,5-fachen Fläche Berlins. Und die Solarenergie, die künftig hinzukommt, ist weitaus moderner, effektiver und vor allem vernetzter. Die neue Generation an PV-Anlagen liefert deutlich mehr Strom. Und zunehmend gefragt sind sogenannte intelligente Netze (Smart Grids), der aktuell vielleicht wichtigste Pfeiler der Digitalisierung in der Energiewende. „Auf uns als PV-Dienstleister kommen völlig neue Aufgaben zu“, freut sich Martin Gött, Leiter Service & Wartung bei Wi SOLAR. Ein modernes Lastenmanagement sowie effektivere und größere PV-Anlagen verändern auch die Ansprüche der Kunden. „Es genügt nicht mehr, alle paar Monate eine Wartung durchzuführen. Wir sprechen hier stattdessen von einem permanenten Monitoring“, so Gött.  

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Copyright: anatoliy_gleb von istockphoto.com

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