Was 2021 wichtig wird

2020 war für alle ein hartes Jahr – die sozialen, gesundheitlichen und ökonomischen Auswirkungen der Corona-Pandemie werfen ihren Schatten auf 2021. Doch was wird im neuen Jahr wichtig und welche Entwicklungen könnte es geben? Ein Ausblick:

„Wirtschaftsausblick Deutschland 2021

Die gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben das Jahr 2020 geprägt und werfen ihren Schatten auf 2021 voraus. Nach dem historisch höchsten Einbruch der Wirtschaftsleistung mit deutlich über fünf Prozent, hängt die weitere Entwicklung Deutschlands maßgeblich davon ab, wie schnell es gelingt, die Neuinfektionszahlen nachhaltig zu senken und die Wirtschaft wieder in den Normalmodus zu versetzen.

Der zweite harte Lockdown hat die bereits einsetzende konjunkturelle Erholung zum Erliegen gebracht. Der Ausblick auf das Jahr 2021 ist daher von großer Unsicherheit darüber geprägt, wie sich die Wirtschaft bei zunehmenden Corona-Infektionszahlen und gleichzeitigem Beginn von Massenimpfungen entwickelt. Ein Ende des Lockdowns weiter Teile der deutschen und europäischen Wirtschaft ist gegenwärtig seriös nicht vorhersagbar. Zudem stellt der Brexit mit Unterbrechung von Lieferketten, Zöllen, Zollformalitäten und langen LKW-Staus nach und von Großbritannien eine weitere Belastung für unternehmerische Wertschöpfungsaktivitäten dar. Davon dürfte auch die europäische Wachstumslokomotive Deutschland in Mitleidenschaft gezogen werden.

Damit geht die größte Volkswirtschaft Europas nach einem historisch hohen Einbruch des Bruttoinlandsproduktes geschwächt in das Superwahljahr. Nachdem im ersten Halbjahr 2021 breitflächig Impfungen erfolgen, besteht in der zweiten Jahreshälfte die Chance zur Rückkehr zur Normalität. In der Folge dürfte die Produktion von Waren und Dienstleistungen wieder anziehen und die Unternehmensgewinne können bis zum Jahresende wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Für das Gesamtjahr erscheint die Vierprozentmarke in diesem optimistischen Szenario als erreichbares Wirtschaftswachstum.“

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


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