Kostenvorteile mit Gebrauchtsoftware

Die Digitalisierung verlangt Unternehmern einen Spagat ab: Sie müssen ihren digitalen Wandel voranbringen und gleichzeitig möglichst wirtschaftlich haushalten. IT-Abteilungen und -Berater haben die Aufgabe, Kosten und Nutzen zu optimieren.

mann mit festplatte
Foto: © Gorodenkoff von www.stock.adobe.com

Die IT-Budgets in mittelständischen Unternehmen sind meist knapp bemessen. Wie also kann es gelingen, gleichzeitig zu sparen und mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten? Ein Weg ist, Standardsoftware gebraucht zu kaufen. Denn im Vergleich zu direkt vom Hersteller bezogenen Lizenzen sind aktuelle Programmversionen – also etwa Office 2019 – auf dem Gebrauchtsoftware-Markt 20 bis 50 Prozent günstiger erhältlich. Noch mehr sparen kann, wer sich für eine Vorgängerversion entscheidet. Zusätzlich spült der Verkauf nicht benötigter Lizenzen Geld in die IT-Kasse. Das setzt Mittel für Digitalisierungs-Projekte frei, die mehr zum Geschäftserfolg beitragen als die neuesten Office-Features. Meist nutzen Mitarbeiter ohnehin nur einen Bruchteil der verfügbaren Funktionen und fühlen sich von den neuesten Features vielleicht sogar überfordert. Zudem laufen ältere Versionen oft stabiler, da sie ihre Kinderkrankheiten schon hinter sich haben und gut erprobt sind. Auch Kompatibilitätsfragen spielen eine Rolle: Unter Umständen arbeiten spezifische Fachanwendungen nicht problemlos mit dem neuesten Office zusammen. Auf dem Sekundärmarkt können Unternehmen dagegen genau die Software-Version kaufen, die sie benötigen.

Und was ist mit der Cloud?

Keine Frage: Die Cloud birgt viele Vorteile. Doch nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen kann eine Software in der On-Premises-Version attraktiver sein: Man bezahlt sie nur einmal, schreibt sie ab und kann sie dann viele Jahre nutzen. Bei einem As-a-Service-Modell begibt man sich dagegen in eine Abhängigkeit, die gefährlich werden kann. Was, wenn das Unternehmen einmal harte wirtschaftliche Zeiten durchlebt? Dann fallen trotzdem die monatlichen Gebühren für den Cloud-Service an. Rechtssicherheit Der An- und Verkauf von gebrauchten Lizenzen ist völlig legal, solange einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sind. Darum empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem fachkundigen Händler. Er stellt alle benötigten Dokumente zur Verfügung, prüft die Lieferkette und garantiert, dass alle gehandelten Lizenzen rechtlich einwandfrei sind. Außerdem bietet er seinen Kunden eine Haftungsfreistellung, eine Versicherung für Vermögensschäden und vorgangsbezogene Testate von Wirtschaftsprüfern. So stehen Unternehmen rechtlich auf der sicheren Seite und können mit einer effizienten, bedarfsgerechten IT ihre Zukunft zu sichern.

 

Andreas E. Thyen
Präsident des Verwaltungsrats der LizenzDirekt AG
BVMW-Mitglied

www.lizenzdirekt.com
Quelle: Lizenzdirekt

Gut zu wissen

- Lizenzen für Standardsoftware sind auf dem Sekundärmarkt günstiger

- Ältere Versionen sind oft stabiler und besser kompatibel mit vorhandener Software

- Viele Funktionen neuerer Versionen sind überflüssig und verwirrend

- Die Risiken übernimmt der Händler

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


Jetzt Newsletter abonnieren!

Alle Newsletter