Für immer mehr Mittelständler stellt sich Existenzfrage

Im Hinblick auf die Beschlüsse vom 19. Januar wirft BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger der Bundesregierung vor, sich einseitig beraten zu lassen. Es fehle ökonomischer Sachverstand.

"Noch immer fehlt ökonomischer Sachverstand"

 

Zur Verlängerung des Lockdwons bis zum 14. Feburar und der Verschärfung der Corona-Maßnahmen sagte BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger, die Bundesregierung habe sich einseitig beraten lassen: „Die gestrigen Beschlüsse der Bundesregierung stellen viele Mittelständler vor noch schwierigere Aufgaben. Für immer mehr von ihnen stellt sich die Existenzfrage. Die verschärften Maßnahmen lassen zudem erneut erkennen, dass sich die Bundesregierung einseitig beraten lässt. Noch immer fehlt ökonomischer Sachverstand. Warum hat der Sachverständigenrat weder Sitz noch Stimme?"

Die wöchentlichen Lockdown-Kosten von bis zu 10 Milliarden Euro würden stillschweigend akzeptiert werden, so Jerger weiter. 

Auch gegen die neuen Homeoffice-Regelungen wandte er sich: "Die Vorstellungen zum Homeoffice überschreiten die Grenze der unternehmerischen Selbstbestimmung in unzulässiger Weise. Bevor nicht alle arbeitsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Fragen sowie steuerliche Erleichterungen geklärt sind, kann Homeoffice nicht rechtssicher praktiziert werden.“

Lesen Sie mehr auf den Seiten des Handelsblatt

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


Jetzt Newsletter abonnieren!

Alle Newsletter