Mittelstand mit Corona-Politik unzufrieden

Der Mittelstand stellt der Corona-Hilfspolitik ein schlechtes Zeugnis aus: In einer Umfrage des BVMW haben 71 Prozent der Firmen angegeben, die Beantragung und Auszahlung der staatlichen Wirtschaftshilfen sei zu bürokratisch und kompliziert.

v.li: BVMW Chefvolkswirt Dr. Hans-Jürgen Völz, Bundesgeschäftsführer Markus Jerger und Pressesprecher Eberhard Vogt.

In der Umfrage gaben 71 Prozent der Firmen an, die Beantragung und Auszahlung der staatlichen Wirtschaftshilfen sei bürokratisch und kompliziert. 47 Prozent sagten, die Corona-Politik der Bundesregierung sei schlecht oder sehr schlecht. Nur ein Drittel der Firmen ist mit ihr zufrieden. Knapp die Hälfte der Unternehmen gab an, es habe länger als vier Wochen gedauert, bis eine beantragte Hilfszahlung angekommen sei. Bei 27 Prozent dauert es länger als 12 Wochen.

BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger sagte, die Unternehmer fühlten sich von der Politik verschaukelt. Im Mittelstand sei die Stimmung gekippt. Die Bundesregierung dürfe ihre Corona-Politik so nicht fortsetzen, sonst drohe ein irreparabler Schaden, der sich langfristig auf den Wohlstand in Deutschland auswirken würde.

 

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