BVMW fordert pragmatischeren Corona-Kurs

Der BVMW fordert einen Kurswechsel in der Corona-Politik. In einem Brief an Kanzlerin Angela Merkel mahnte Bundesgeschäftsführer Markus Jerger, ganze Branchen wie das Tourismus- und Gastronomiegewerbe oder der Einzelhandel drohten sonst wegzubrechen.

"Einseitige Fixierung auf den Inzidenzwert"

Auf RTL.de betonte der Bundesgeschäftsführer Markus Jerger, die "einseitige Fixierung auf den Inzidenzwert" habe sich als falsch erwiesen, weil er das Infektionsgeschehen nur unvollständig abbilde. 

"Wir brauchen eine Abkehr vom Inzidenzwert hin zu einem Risikowert, der unterschiedliche Faktoren erfasst", schrieb der BVMW in dem Brief an Merkel. Dazu gehörten neben der Zahl der Infektionen auch der Belegungsgrad bei den Intensivbetten und der Anteil schwerer Krankheitsverläufe. Damit dieser Risikowert sinke, müsse das Impfen aller Personengruppen beschleunigt werden - damit spätestens zur Jahresmitte 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung geimpft sei. "Das gegenwärtige Impfchaos muss schleunigst beendet werden, um weiteren Schaden abzuwenden." Schnelltests müssten genutzt werden, Öffnungen im Einzelhandel, in der Gastronomie und von Hotels zuzulassen.

Lesen Sie hier mehr: Mittelstand und Handel fordern pragmatischen Coronakurs (rtl.de)

 

Copyright: Istockphoto/solidcolours

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