Weiterbildung im Mittelstand bricht ein

Laut einer KfW-Studie sind die Weiterbildungsaktivitäten im Mittelstand während der Coronakrise stark gesunken. Das muss sich ändern.

Zusätzliche Hilfen des Staates in der Weiterbildung gefordert

Die Corona-Pandemie wirkt auf die mittelständischen Unternehmen wie ein Katalysator und offenbart schonungslos Defizite. Eines davon: Die Weiterbildung im Mittelstand droht in der Corona-Krise auf der Strecke zu bleiben. So haben laut einer aktuellen Sonderbefragung im KfW Mittelstandspanel  im Jahr 2020 fast 40 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen ihre Weiterbildungsaktivitäten heruntergefahren. Insgesamt hat im vergangenen Jahr bei jedem zweiten KMU keine Weiterbildung stattgefunden. Das werde sich in Zukunft auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auswirken, so Bundesgeschäftsführer Markus Jerger: „Ohne verstärkte Anstrengungen in der Weiterbildung droht insbesondere bei den Digitalkompetenzen der Beschäftigten in den kommenden Jahren eine wachsende Qualifikationslücke. Die Ausbildungsprämie war ein begrüßenswerter Impuls. Jetzt bedarf es zusätzlicher Hilfen des Staates, um die Weiterbildungsaktivitäten im Mittelstand während der Krise zu fördern.“

Der BVMW schlägt hierzu als unbürokratische Instrumente Förderkredite und steuerliche Erleichterungen vor. Nur mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Weiterbildungsangebote in hohem Maße wahrnehmen, könne der deutsche Mittelstand seine Wettbewerbsfähigkeit sichern und den Strukturwandel meistern, so BVMW Bundesgeschäftsführer Markus Jerger.

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