Staat muss Weiterbildungsangebote im Mittelstand fördern

In der Coronakrise haben viele Mittelständler ihre Weiterbildungsangebote ausgesetzt – obwohl der Bedarf an Weiterbildung im Bereich Digitalisierung noch gestiegen ist.

Weiterbildung in vielen mittelständischen Betrieben ausgesetzt

Viele mittelständische Unternehmen haben ihre Weiterbildungsangebote in der Corona-Pandemie zurückgefahren. Das zeigt eine Studie der staatlichen Förderbank KfW. Demnach setzten vor allem Unternehmen, die von der Corona-Pandemie besonders betroffen waren, ihr Weiterbildungsangebot aus.

Dabei ist der Weiterbildungsbedarf gerade im Bereich der Digitalisierung in der Coronakrise sogar noch gestiegen. So gibt die Hälfte aller mittelständischen Unternehmen an, dass ihre Mitarbeiter im Bereich der Digitalisierung ihre Kompetenzen ausbauen müssten. "Gerade im Bereich Digitalisierung werden viele Maßnahmen hinten angestellt, die eigentlich dringlichst wären, um auch internationale Standards umzusetzen", so Andreas Jahn, Mitglieder der Bundesgeschäftsleitung BVMW (ab Minute 1:01)im ARD Morgenmagazin. "Wenn alle diese Maßnahmen ausgesetzt werden, dann ist das natürlich ein bemerkenswerter Nachteil für die mittelständischen Unternehmen."

Der Mittelstand fordert deshalb mehr staatliche Förderung für Weiterbildungsmaßnahmen, damit Deutschland in Sachen Digitalisierung nicht weiter zurückfällt.

Heute schon wissen, was den Mittelstand morgen bewegt.


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