Usbekistan lädt deutsche Unternehmen ein

Die Wirtschaft Usbekistans entwickelt sich rasant und ist damit für ausländische Investoren sehr attraktiv. Deutschland zählte im vergangenen Jahr zu den drei größten Investoren, und dies ist erst der Anfang.

Die Architektur von Itchan Kala, der ummauerten Innenstadt der Stadt Khiva, Usbekistan (UNESCO-Welterbe).

Usbekistan hat in den letzten Jahren den Finanz- und Bankensektor liberalisiert, das Steuersystem vereinfacht und das Zollverfahren erleichtert. Die Reformen betrafen alle Bereiche der Wirtschaft, angefangen von der Registrierung eines Unternehmens und der Besteuerung bis hin zur Konvertierung des Gewinns in internationale Währungen und deren Rückführung. Weiter hat die Regierung umfassende Maßnahmen zur Entwicklung von öffentlich- privaten Partnerschaften eingeführt.
Heute gehört Usbekistan bei der Kreditrisikobewertung der OECD zu den Top-20-Ländern in Bezug auf die Verbesserung des Geschäftsumfelds. Bei den Anmeldeverfahren für Gewerbe belegt das Land den achten Platz.

Wachsender Handel

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Usbekistan entwickelt sich sehr dynamisch. Die wechselseitigen Besuche von Präsident Shavkat Mirziyoyev und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Jahr 2019 haben eine neue Basis für die deutsch-usbekischen Beziehungen geschaffen. Eine positive Entwicklung zeigt sich auch in der Zunahme des Handels: Ende 2019 wuchs er um fast 60 Prozent. Sogar im Jahr 2020, als der Welthandel durch die Coronakrise einbrach, stiegen die Exporte usbekischer Produkte nach Deutschland um mehr als 30 Prozent. Der von der EU erteilte Status als APS+ Präferenzland wird für Usbekistan mehr Exportmöglichkeiten schaffen.

Deutschland auf dem dritten Platz

Investitionen in die Wirtschaft Usbekistans sind sehr willkommen. Trotz der negativen Auswirkungen der Coronakrise erreichten im vergangenen Jahr die deutschen Investitionen ein Gesamtvolumen von 710 Millionen US Dollar – eine Steigerung um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wurde Deutschland nach Russland und China drittgrößter Investor in Usbekistan. In diesem Jahr werden deutsche Investitionen in Höhe von einer Milliarde US Dollar erwartet, insbesondere im Rahmen der gemeinsamen Vorhaben in den Bereichen Textil- und Lebensmittelindustrie, der Pharmazie, Landwirtschaft und Baustoffindustrie. Das kürzlich eröffnete Büro der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Taschkent soll diese Entwicklung weiter stärken. Darüber hinaus wurden im Jahr 2020 in Taschkent Repräsentanzen der Auslandshandelskammern und des BVMW eröffnet. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland trägt zur Stärkung der Beziehungen beider Länder und zum Aus- tausch wertvoller Erfahrungen bei.
Für den Erfolg deutscher Unternehmungen in Usbekistan werden wir alle notwendigen Hilfen leisten. Ich glaube, dass in fast allen Berei- chen der Wirtschaft gute Aussichten vorhanden sind.
Ich lade Sie ein, sich mit unserem kompetenten Team in Verbindung zu setzen, das Ihnen dabei behilflich sein wird, alle wirtschaftlichen Möglichkeiten zu prüfen.

S.E. Nabijon Kasimov
Botschafter Usbekistans in Berlin

www.botschafter-berlin.de/usbekistan

 


Foto: © Iryna Hromotska von www.shutterstock.com

 

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