Von der Kupferschmiede zum Fachgroßhandel

Vor über 150 Jahren gründete Jacob Fohrer seine Kupferschmiede gleichen Namens. Bis heute erlebte der Traditionsbetrieb aus Wuppertal einen fortwährenden und dynamischen Wandel der Zeiten.

Emil Fohrer GmbH & Co. KG
Foto: © Emil Fohrer GmbH & Co. KG

Die Firmengeschichte der Emil Fohrer GmbH & Co. KG liest sich wie ein idealtypisches Kapitel der deutschen Wirtschaftsgeschichte seit Beginn der Industrialisierung. Als sich Unternehmensgründer Jacob Fohrer im Jahre 1847 dazu entschloss, seine Kupfer-Schmiedekunst unternehmerisch zu betreiben, standen große wirtschaftliche Veränderungen vor der Tür. Zu Ende des deutschfranzösischen Krieges 1871 begann Fohrers Sohn Emil mit dem Aus- und Umbau der Firma zu einer Metallgießerei und Armaturenfabrik.

Motor des Wiederaufstiegs

Die unmittelbaren Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges hinterließen auch bei Fohrer heftige Spuren. Doch durch außergewöhnliche Tatkraft erholte sich das Unternehmen. Erweitert um die dynamisch wachsenden Bereiche Heizungsbau und Industriebedarf, wuchs der Betrieb auf eine Belegschaftsgröße von 55 Mitarbeitern im Jahr 1972. Zwei Jahrzehnte später wagten Karl Ulrich und Wolfgang Fohrer den Schritt zum Bau des neuen Fohrer-Gebäudes in Wuppertal-Oberbarmen.

Wachstum und Fusion

Im Jahr 2000 eröffneten sich neue Perspektiven. Durch den Eintritt in die Zander-Gruppe konnte das Unternehmen von nun an von den Leistungen einer im Markt stark etablierten Großhandelsgruppe profitieren. Die jüngste Vergangenheit war weiterhin auf Wachstum ausgerichtet. So fusionierte Fohrer 2019 mit dem Fachgroßhandel Panno, ebenfalls Teil der Zander-Gruppe. „Die Fusion eröffnet uns ein starkes Distributionsnetz, das derzeit 15 Standorte vom Bergischen Land bis ins Rheinland umschließt. Wir sind immer nahe an unseren Kunden, immer da, wenn Not am Mann ist. Gerade der Mittelstand schätzt dieses flexible Qualitätsversprechen“, so Christoph Borkowski, geschäftsführender Gesellschafter der Emil Fohrer GmbH & Co. KG. Er ist verantwortlich für ein Team von 100 Mitarbeitern, darunter 20 Auszubildende.

Blick in die Zukunft

Eingebettet in die Zander-Gruppe werden nun auch viele Themen rund um die Digitalisierung vorangetrieben, beispielsweise durch einen modernen Onlineshop oder eine Software-Lösung für mittelständische Handwerksbetriebe. „Wir bewegen uns in einer äußerst spannenden Produktwelt. Neben hochwertigen Designlösungen vertreiben wir komplexe Systeme im technischen Bereich. Einer der wichtigsten Märkte ist heute die Wärmeerzeugung aus regenerativen Energien. Hier sehen wir einen sehr dynamischen Markt“, erläutert Borkowski. Der Erfolg sowie der optimistische Esprit der Firmenleitung spiegelt sich auch im diesjährigen Firmenmotto wider, das sich wohltuend ausmacht in diesen Zeiten: „Wir.Machen.Zukunft.“

 

Thomas Kolbe
BVMW Pressesprecher Nordrhein-Westfalen
thomas.kolbe@bvmw.de

Visitenkarte

Emil Fohrer GmbH & Co. KG

Gründung: 1847
Firmensitz: Wuppertal
Geschäftsführer: Christoph Borkowski
Mitarbeiter: über 100

BVMW-Mitglied

www.zander-gruppe.de/fohrer-panno

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