BVMW Nordbaden-Rhein-Neckar verteidigt GRENKE

"Was hier passiert grenzt an Rufmord" - Der BVMW ist erschüttert über den Angriff an die GRENKE AG und verteidigt sein Mitglied. Der international aufgestellte Finanzierungspartner ist zuvor in einem Bericht von "Viceroy Research" verunglimpft worden...

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Josef Stumpf (links), BVMW Region Nordbaden-Rhein-Neckar, mit Wolfgang Grenke, Gründer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender und jetzt stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzende der GRENKE AG in Baden-Baden

Karlsruhe, 16.09.2020 - "Wir stehen zu bzw. neben Wolfgang Grenke und unserem BVMW-Mitglied der GRENKE AG. Was hier passiert grenzt an Rufmord.", erklärte Josef Stumpf, Vertreter des BVMW Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. Region Nordbaden-Rhein-Neckar heute gegenüber Pressevertretern. Der international aufgestellte Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen mit Hauptsitz in Baden-Baden war in schärfster Weise in einem Bericht von "Viceroy Research“ (Fraser Perring) angegriffen und verunglimpft worden. "Die Motivation ist eindeutig: hier wird mit gewaltigem Aufwand und Unterstellungen ein Unternehmen diskreditiert, um sich mit Blick auf sinkende Kurse an Leerverkäufen zu bereichern. Das kommt einem Angriff auf den deutschen Mittelstand gleich," solidarisiert sich Stumpf.

GRENKE stehe als Mitglied im Mittelwerteindex MDax unter "vielfältiger Beobachtung" und habe stets mit einer außergewöhnlich ausführlichen Berichterstattung über die Entwicklung des Unternehmens informiert und auch deshalb bestünde weder Grund für Misstrauen noch für Vorverurteilung. "GRENKE jetzt explizit in einem Atemzug mit wirecard zu nennen ist ein leicht durchschaubares taktisches Manöver", führt Stumpf weiter aus, "und es stellt sich weiteres Mal die politische Frage nach dem Umgang mit Leerverkäufen."

Der BVMW ist die größte, freiwillig organisierte und branchenübergreifende Interessenvereinigung des deutschen Mittelstands in Deutschland. Er vertritt im Rahmen der Mittelstandsallianz die gemeinsamen wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftspolitischen Interessen von 32 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden mit mehr als 900.000 Mitgliedern.