UnternehmerFrühstück Heidelberg - Rückblick

Das traditionelle UnternehmerFrühstück konnte am 21. Juli 2021 endlich wieder live mit der Unterstützung des Heidelberg Marriott Hotels als Eventpartner stattfinden. Nach einem exzellenten Frühstücksbuffet unter vorbildlichen Corona Regeln wurden die zahlreichen Gäste durch Gertrud Hilser und die General Managerin des Hotels, Sabine Rahmel, begrüßt. Das Marriott Hotel hat mehrere Konferenzräume, die für Veranstaltungen jeglicher Art geeignet sind. Auch ein Rahmenprogramm wie eine Schifffahrt bei der Weissen Flotte oder eine Stadtführung zum Heidelberger Schloss sind integrierbar. Nach einer kurzen Einführung in die kommenden Events des BVMW stellten sich die neuen Mitgliedsunternehmen vor: 

 

 

Anschließend präsentierte Gerhard Webel, Objektleiter econo Rhein-Neckar HAASMEDIA GmbH, die neue Ausgabe der econo “Die starken Seiten der Wirtschaft”, die als ein Hauptthema die Wirtschaftsregion Karlsruhe beinhaltet. Darin ist auch ein Artikel über das Wirken des BVMW in den Wirtschaftsregionen TRK ( Technologieregion Karlsruhe) und MRN (Metropolregion Rhein-Neckar)veröffentlicht.


Mathias Schiemer, Geschäftsführer der Heidelberg Marketing GmbH, sprach über die vielen Möglichkeiten, die die Stadt Heidelberg für Unternehmen und ihre Treffen und Events bietet. Er unterstrich dabei die Zusammenarbeit mit Mannheim. Auch Perizat Daglioglu, Präsidentin der Hochschule der Wirtschaft für Management in Mannheim, stellte in wenigen Worten die Hochschule vor. In diesem Jahr wird die Hochschule 10 Jahre alt, was im nächsten Jahr mit einer großen Feier zelebriert wird.

Thematisch widmete sich die Veranstaltung der “Initiative Klimaneutralität und Nachhaltigkeit 2030” des BVMW. Josef Stumpf sprach über das Ziel, dass bis 2030 ca. 100 Mitgliedsunternehmen in der BVMW Region Nordbaden-Rhein-Neckar klimaneutral sind.


Zur Praxisprojektreihe "Energieeffizienter Mittelstand - Wie der Einstieg in die Klimaneutralität gelingt!" leitete Josef Stumpf einen unterhaltsamen Talk mit den beiden Mitinitiatoren der Projektreihe, Monika Braun, Geschäftsführerin Braun Energiedienstleistungen GmbH & Co. KG, und Klaus Nesser, Gründer von luminatis Deutschland GmbH. Klaus Nesser machte deutlich, dass Nachhaltigkeit mittlerweile in der Gesellschaft angekommen und eine echte Notwendigkeit ist, deshalb ist eine solche Initiative jetzt so interessant. Monika Braun wies auf die vielen Fördermöglichkeiten hin, die auch große Unternehmen in Anspruch nehmen können, um ihren Klimazielen näher zu kommen, wie in etwa für den Austausch von Maschinen und Beleuchtung sowie generelle Effizienzmaßnahmen, die sich auch wirtschaftlich positiv auswirken.  

Das Thermarium Bad Schönborn ist ein gutes Beispiel für den Einstieg in die Klimaneutralität: während des Lockdowns durch die Corona-Pandemie hat das Thermarium die Chance genutzt und sämtliche Beleuchtungsmittel mit LEDs ausgestattet. Dadurch entstehen enorme Einsparungen im Stromverbrauch. 

Der BVMW bietet eine Serviceline für Unternehmen an, die etwas bewegen wollen. In einem kostenlosen Servicegespräch wird eine Analyse des Unternehmens durchgeführt und die weiteren Möglichkeiten besprochen. Klaus Nesser betonte, dass der Netzwerkgedanke des BVMWs sowie die Umsetzungshilfe ein Erfolgsfaktor ist. 

Im Weiteren lobten Hannes Werning, Beauftragter für Strategisches Partnermanagement, und Dr. Thomas Sterr die langjährige Mitgliedschaft und Zusammenarbeit der SRH Hochschule Heidelberg mit dem BVMW und stellten den dualen Studiengang Climate Management vor, der Ingenieurwissenschaft mit Klimaschutz kombiniert.
Als nächstes sprach Heike Walter des SRH Berufsbildungswerks Neckargemünd darüber, was sich hinter der Qualifizierungsmaßnahme Energie-Scout verbirgt. Durch die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz der IHK-Organisation sollen Auszubildende, die die Qualifizierung zum Energie-Scout erhalten haben, in ihren Ausbildungsbetrieben analysieren, welche Energieeinsparungspotentiale vorhanden sind und welche Verbesserungen vorgenommen werden können.

Zu guter Letzt sprach Matthias Reimann, Geschäftsführer der Schweickert GmbH - Von IT bis Strom, darüber, dass das Unternehmen seit Beginn des Jahres klimaneutral ist. Dies konnten sie durch den Bau einer neuen Firmenzentrale, die eine Geothermieanlage und Betonkernaktivierung enthält, die Umwandlung des Fuhrparks auf immer mehr Elektromobilität sowie den Kauf von Zertifikaten erreichen. 

Einige der Gäste sind zum Netzwerken noch länger geblieben und hatten sichtbare Freude dabei, sich wieder in Präsenz mit anderen Unternehmer*innen auszutauschen.

 

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