UnternehmerFrühstück - “Anforderung einer guten Mittelstandspolitik”

In der besonderen Location der Freischwimmer GmbH versammelten sich am 28.10.2021 BVMW Mitglieder und Gäste, um gemeinsam die Mittelstandspolitik aus der Perspektive von Unternehmern und unterschiedlicher Branchen zu beleuchten. 

Die kurzfristige Absage der Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, auf Grund der Koalitionsverhandlungen in Berlin, veranlasste den BVMW ein neues Programm aufzustellen. Gertrud Hilser und Josef Stumpf, Leitung BVMW Wirtschaftsregion, begrüßten die Teilnehmer. In einer von Stumpf moderierten Diskussionsrunde mit BVMW Mitgliedsunternehmen beantworteten Unternehmer Fragen zu den aktuellen Herausforderungen im Mittelstand und zu den Anforderungen, die sie an die Politik stellen. In einer zweigeteilten Diskussion beleuchteten erst Dieter Feid, Vorstand der Technische Werke Ludwigshafen am Rhein AG und Christian Amon, Geschäftsführer der Reinhard Kissler Energiemontagen GmbH & Co. KG die Themen: aktuelle Qualitätsanforderungen an Produkte, effizientes Wirtschaften, erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit, Fachkräftemangel und den Wunsch einer Änderung in der Bildungspolitik hin zu einer attraktiven Gestaltung der Ausbildungsmöglichkeiten. 

Im Anschluss an diese bereits sehr interessanten Einblicke in mittelständische Unternehmen sowie deren gesellschaftliche und politische Bedürfnisse, rundeten Martina Nighswonger, Geschäftsführerin und Inhaberin der GECHEM GmbH & Co. KG, und Bernd Vermaaten, Geschäftsführer der solute GmbH die Diskussion ab. Diese pflichteten ihren Vorrednern bei und betonten abermals die Wichtigkeit einer Änderung im Bezug auf die Attraktivität von Ausbildungsberufen. Des Weiteren bemängelten sie den geringen Anteil an Unternehmern im Bundestag, äußerten den Wunsch, nach einer verlässlichen, durchdachten und praxisorientierten Politik und betonten, dass ein Betrieb nur so gut sein kann wie es die politischen Rahmenbedingungen und das Personal zulassen. Frau Nighswonger unterstrich auch explizit nochmal die Wichtigkeit einer Entbürokratisierung und rief zu einem Umdenken auf. 

Alle Beteiligten blicken mit hohen Erwartungen nach Berlin und hoffen darauf, dass die 2 % Unternehmer im Bundestag den Weg in eine digitalisierte, unbürokratischere und praxisorientierte Politik ebnen.

Im Anschluss an die Diskussion stellte Herr Klaus Imhof vom SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd den Anwesenden kurz die Vorteile seiner Einrichtung im Bezug auf den angesprochenen Mangel von Fachkräften vor. Das SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd schafft mit der großen Anzahl an Auszubildenden diesem Problem etwas Abhilfe. Herr Imhof trat als Vertreter einer unserer Strategischen Partner auf. Mehr zu den Angeboten des SRH Berufsbildungswerks finden Sie hier.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete die Vorstellung der neuen Mitglieder des BVMW. Bei diesem UnternehmerFrühstück begrüßte Gertrud Hilser die neuen Mitglieder Dragan Basic von Rhino Experts, Ralf Kühnl vom Rhein Neckar Fernsehen, Michael Kurz von MK IT-Consulting und Ralph Kröpke von BB ASCON Kapitalmarkt Akademie GmbH.

 

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