UnternehmerAbend ,,Permanente Innovation als Zukunftssicherung – mit erprobten agilen Workshop-Formaten" - Rückblick

Am 21. September trafen sich die BVMW-Mitglieder und Gäste zum UnternehmerAbend "Permanente Innovation als Zukunftssicherung - mit erprobten agilen Workshop-Formaten". Gastgeber der Veranstaltung war die EfeuCampus Bruchsal Innovationszentrum GmbH, die WFG Bruchsal, Anderer + Partner und das HubWerk01, in dessen Räumlichkeiten die Veranstaltung stattfand. 

Das Programm startete mit einer Begrüßung durch Gertrud Hilser, Leitung der Wirtschaftsregion. Sie stellte die wesentliche Aspekte des BVMW Netzwerkes vor und  übergab dann das Wort an ihren Kollegen Josef Stumpf, der das HubWerk01 kurz vorstellte.

Den ersten Vortrag hielt Stefan Huber, Vorstand des HubWerk01. Sein Thema war "Agile Methoden, so machen es die Großen". Er ist auf die verschiedenen agilen Methoden eingegangen und zeigte anhand von bekannten Unternehmen, wie Google und SAP diese seit Jahren in der Praxis umsetzen.   

Weiter ging es mit Petra Schmiedle, der Geschäftsführerin des “Familienunternehmens “Georg Schmiedle Fenster und Fassadenbau GmbH”, das 2019 sein 125-jähriges Bestehen feierte. Sie machte deutlich, warum es für ihr Unternehmen wichtig ist, neue Perspektiven zu entwickeln und die Mitarbeiter mit in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Auch betonte sie mehrfach, dass man der Zukunft gegenüber positiv eingestellt sein muss und Herausforderungen proaktiv angehen sollte. 

Der nächste Vortrag wurde von Mark Nagel, Manager Strategic Planning bei John Deere, zusammen mit seiner Kollegin Alexandra Stein gehalten. Gemeinsam referierten sie, wie bei John Deere seit 2021 ein systematischer Innovations- und Transformationsprozess etabliert wurde. Anschließend sprachen sie über die Auswirkungen des “Greenfield”-Projektes auf ihr Unternehmen. 

“Zum TommorrowCamp” hielt Thomas Anderer, CEO vom Efeu Innovationszentrum und TomorrowCoach. Er ist davon überzeugt, dass es erforderlich ist, bestehende Denkmuster zu verlassen, wenn neue Lösungen, Konzepte und Strategien für die Zukunft entwickelt werden. Aus diesem Grund werden in das TommorowCamp jeweils passende Experten mit anderen Perspektiven und auch junge Menschen aus einem anderen Kontext eingebunden. Die zukünftigen Strategien und Maßnahmen sollen nicht nur aus dem heutigen Blickwinkel erarbeitet, sondern auch aus einer möglichen Zukunft heraus betrachtet werden.

Zum Schluss war Regine Haschka, CEO von der Seedlab GmbH, an der Reihe. Auch ihre Firma hat es sich zur Aufgabe gemacht, andere Unternehmen bei der Transformation zu unterstützen. Ihre Lösung war der “K2 Transformation Space”, ein Verfahren, bei dem der Know-How-Transfer direkt am Mitarbeiter erfolgt. Somit findet der Wandlungsprozess von innen heraus statt, was  ihrer Meinung nach essenziell ist. Mit diesem Statement leitete sie die Talkrunde ein. 

Josef Stumpf moderierte die Runde und griff die interessanten Fragen aus dem Publikum auf; u.a. wurden Fragen gestellt zu den Kosten einer firmeninternen Digitalisierung und der Mitarbeitermotivation.

Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer untereinander und mit den Impulsgebern austauschen. Dazu gab es ein leckeres Abendessen und frische Getränke.

 

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