Die deutsche Tourismusbranche braucht einen Aktionsplan

Langfristige Imagekampagne für die Ausbildungsberufe in der Tourismusbranche dringend notwendig. Zudem wären für Ostfriesland durch die Erschließung der Wasserwege für den Bootstourismus neue Zielgruppen zu generieren.

Berlin/Ostfriesland – Auch wenn das aktuelle Bild von überfüllten Zügen und vollen Stränden eine nun wieder boomende Industrie zeigt – die deutsche Tourismusbranche hat die Wunden der Corona-Pandemie noch längst nicht verwunden. Auf diesen Problemzustand hat die Tourismus-Kommission des Bundesverbandes „Der Mittelstand. BVMW“ mit einer bundesweiten Pressemitteilung hingewiesen, was ein enormes Medienecho erzeugt hat.

Nach aktuellen Umfragen suchen deutschlandweit mehr als die Hälfte aller gastronomischen Betriebe händeringend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es herrschte schon vor der Pandemie Fachkräftemangel in der Touristikbranche – doch der hat sich seither nochmals dramatisch verschärft.

Das trifft für die Touristikbranche in Ostfriesland und an der Nordsee eher noch verstärkt zu. Losgelöst davon wären für den Zukunftsausbau des ostfriesischen Tourismus weitere Aktionspläne und Förderprogramme sinnvoll, um eigentlich vorhandene Potentiale besser „auszuspielen“. Das wären zum einen der boomende (eBikes)-Fahrradtourismus, wie die Erschließung der Infrastruktur der Wasserwege für den Bootstourismus. Mit Blick auf die im Prinzip bereits vorhandenen Fluß-, Kanal- und Siel-Strukturen mit der Verbindung zur Nordsee könnte die nordwestliche Küstenregion ein Mekka für den Bootstourismus werden.

Die ausführliche PM der Touristik-Kommission des Bundesverbands finden Sie  -> hier  -  oder auch >>hier.

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Kontakt: Horst Kuipers, Leiter Kreisverband Ostfriesland,  www.ostfriesland.bvmw.de 
Tel.: 04926 927 962, E-Mail: horst.kuipers@bvmw.de