Junger Mittelstand zeigt Innovation zum Anfassen bei tagItron

Im „4.0“ Zeitalter und mit vielen theoretischen Ansätzen für die Gesellschaft und das Arbeitsleben von Morgen Dank Digitalisierung fand das praxisnahe Meeting Mittelstand des BVMW beim RFID-Spezialisten tagItron in Salzkotten statt. Mittelstands-Repr...

Salzkottens Bürgermeister Ulrich Berger unterstrich die Wichtigkeit der Innovationskraft für den Mittelstand im Ländlichen Raum und wird dieses seitens der Stadt u. a. mit zeitnahem Breitband-Ausbau bis in die Unternehmen sowie ausreichend Bauplätze für Neuansiedlungen unterstützen.

Geschäftsführer Jan Wendisch vom Gastgeber tagItron zeigte aus einer 25 jährigen Erfahrung modernste Transponder-Technologie (RFID) mit blitzschneller, kabelloser Kurzerfassung u. a. für das Wäschemanagement, Logistik registrieren von Werkzeugen bis hin zur Gesamtlösung für Weltmarktführer, in dem Innovation digital in Form gebracht wird. Jeder kennt die digitale Erfassung der Tiere im Taubensport oder die digitale Stempeluhr, aber hier ist für die Zukunft viel mehr möglich, wie im betriebseigenen Kompetenz- und Applikations Zentrum anschaulich in der Praxis gezeigt wurde. tagItron beschäftigt im Familienunternehmen 25 Mitarbeiter und stellt über 8 Millionen Industrietags jährlich her.

Praxisnahes „Electronic Engineering“ zeigte Inhaber Thomas Hansen von der Bürener Firma helectronics GmbH. Wie tagItron ist er Mitglied des Technologie-Netzwerks it´s OWL sowie InnoZent OWL und gab in seiner Präsentation zahlreiche Tipps, wie man Komplettlösungen für innovative Produkte angeht, sei es in der Automobilindustrie beim Testen der Sprengkapsel für den Airbag, funkschwarm gesteuerte LED-Beleuchtungen im Büro oder die automatische Probenahme in der Biotechnologie.

Zum Thema Licht begeisterte das Arnsberger Unternehmen A4i mit Zukunftslösungen mittels smarter Infrastruktur in der City und in Unternehmen. Geschäftsführer Klaus Merckx zeigte, dass eine Straßenbeleuchtung viel mehr Funktionen übernehmen kann, so auch WiFi, intelligentes Parkmanagement bis hin zur autarken Energieversorgung mittels eigener Windkraftanlage und Solartechnologie. Hier sind weitere Entwicklungen und Lösungen in der Zukunft für Kommunen und Wirtschaft geplant.

Abschließend waren alle Teilnehmer angetan von den Praxisvorführungen und der oft unbekannten Innovationskraft in unseren mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum. Im voll besetzten Plenum gab es bereits erste weitere Projekt- und Kooperationsideen unter den Unternehmern.