Erweiterung des LNG-Terminals in Swinemünde beschlossene Sache

Die Firma Polskie LNG der Gaz-System Group und der Vorstand von Stettin und Swinemünde Seaports haben mit einem deutsch-österreichischen Konsortium die nötigen Verträge unterzeichnet.

Die Firma Polskie LNG der Gaz-System Group und der Vorstand von Stettin und Swinemünde Seaports haben mit einem Konsortium, bestehend aus der österreichischen Baufirma PORR und der TGE Gas Engineering GmbH mit Sitz in Bonn Verträge über die Erweiterung des “President Lech Kaczyński“ LNG-Terminals unterzeichnet. Der Gesamtwert der Verträge beläuft sich auf rund 1,9 Mrd. PLN, umgerechnet 425 Mio. EUR.

Die geplanten Investitionen sollen bis Ende 2023 abgeschlossen sein.

Vorgesehen sind bauliche Erweiterungen des landseitigen und des maritimen Teils des LNG-Terminals unter Aufsicht der Stettiner Hafenbehörde und die  Seehafenbehörde Świnoujście. Nach der Formel "design and build" umfassen die Verträge die Bau- und Ausführungsplanung, die Bau- und Montagearbeiten sowie die Inbetriebnahme der Anlage und die Einholung der erforderlichen Genehmigungen.

Nach Abschluss der Maßnahmen soll die Regasifizierungskapazität des LNG-Terminals auf das Niveau von ca. 8,3 Milliarden m3 jährlich steigen. Die Erweiterung wird auch die Flexibilität des Betriebs der Anlage und die Gasspeicherkapazität erhöhen. Dadurch wird die Frequenz der angenommenen LNG-Tanker erhöht. Das Ganze dient dem Ziel, die Erdgasversorgung in Polen langfristig zu sichern. Auch soll das Projekt wichtige Impulse für die Entwicklung des Europäischen Gasmarktes geben.

Autor: BVMW-Repräsentanz in Polen

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