EU will neue Regeln für Hilfen zu Klimaschutz, Umwelt + Energie

BVMW weist in Brief an den Bundeswirtschaftsminister auf Folgen für den Mittelstand und den Wirtschaftsstandort Deutschland hin.

Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer,

weitgehend unbemerkt von der (medialen) Öffentlichkeit bereitet die Europäische Kommission gegenwärtig neue Richtlinien für die Gewährung von Beihilfen in den Bereichen Klimaschutz, Umwelt und Energie vor. Das klingt technisch, ist aber brandgefährlich: Würden diese Pläne umgesetzt, hätte dies verheerende Folgen für den Mittelstand und den Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt. Schon heute zahlen unsere Unternehmen die höchsten Strompreise in Europa.

Umso wichtiger ist es, öffentlich gegen die Brüsseler Pläne Stellung zu beziehen. Dem dient der „Brandbrief“ des BVMW an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Darin bringen wir unsere Sorgen um den Erhalt des industriellen Kerns Deutschlands zum Ausdruck und appellieren an ihn, sich den Bestrebungen der Europäischen Kommission entgegenzustellen. Der Brief hat in den Medien bundesweit ein breites Echo erfahren. Den Brief und eine Auswahl der Print- und Onlinebeiträge finden Sie hier: Brandbrief jetzt lesen      Presseauswahl ansehen

In diesem Sinne werden wir uns auch weiterhin mit aller Kraft in Berlin und Brüssel für die Interessen der Millionen Mittelständler und ihrer Beschäftigten einsetzen*. Denn Sie wissen ja: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Mit den besten Wünschen und GrüßenIhr 
Markus Jerger
Bundesgeschäftsführer BVMW
Co-Präsident European Entrepreneurs (CEA-PME)   

P.S. Bei der Weiterzahlung der Abschläge zur Überbrückungshilfe III Plus haben wir uns mit unseren Forderungen gegenüber dem Bundeswirtschaftsministerium durchgesetzt – kein anderer Verband hatte sich dafür stark gemacht.