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Mittelstandspräsident Mario Ohoven begrüßt Johannes Singhammer, Vizepräsident des Deutschen Bundestages.
Mario Ohoven und Kerstin Andreae, MdB, stellv. Fraktionsvorsitzende und mittelstandspolitische Sprecherin der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Wolfgang Gerhardt, Dagmar Wöhrl, Dr. Gregor Gysi, Mario Ohoven, Thomas Strobl, Cem Özdemir. Foto: Fabian Matzerath
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Mario Ohoven, Foto: Christian Kruppa
Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestags, und Mario Ohoven. Foto: Christian Kruppa

Pläne zur LKW-Maut – drohen dem Mittelstand neue Kosten?

Das Bundeskabinett hat Mitte Mai beschlossen, dass die LKW-Maut ab Mitte 2018 für Laster mit einem Gewicht ab 7,5 t auch auf alle Bundesstraßen ausgeweitet wird. Bisher gilt diese Pflicht nur auf Autobahnen und wenigen Bundesstraßen. Durch die Ausweitung der Maut verspricht sich der Bund rund zwei Milliarden Euro Mehreinnahmen pro Jahr. Der BVMW lehnt eine Mehrbelastung ab und setzt sich für Entlastungen in gleicher Höhe im Verkehrsbereich ein.

Alarmiert ist der Mittelstand durch die Pläne der Bundesregierung, auch kleineren Transportern (ab 3,5 t) die Mautpflicht aufzuzwingen. Nach dem im Kabinett beschlossenen Gesetzentwurf soll eine solche Handwerkermaut bis Ende 2017 geprüft werden. Der BVMW lehnt die Belastung durch eine Handwerkermaut klar ab.

Welche Auswirkungen hätte die Handwerkermaut für Fahrzeuge ab 3,5 t auf allen Autobahnen und Bundesstraßen für Ihr Unternehmen? Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Gravatar: Klaus Peter

16.06.2016 11:04

Klaus Peter

Wir haben doch sehr intelligente Politiker!
Für uns als Dienstleister sind solche Ideen nicht mehr nachvollziehbar.

Gravatar: Harema Gmbh  63110 Rodgau

03.06.2016 08:08

Harema Gmbh 63110 Rodgau

mehr als Ärgerlich - wenngleich habe Ich damit gerechnet.

...viel mehr noch - irgendwann in naher Zukunft werden alle KFZ Fahrer die Maut zahlen müßen.
jedoch sollte dann die KFZ Steuer zumindest komplett abgeschafft werden

Gravatar: mittelstädt Recycling GmbH

02.06.2016 17:51

mittelstädt Recycling GmbH

Wir sind ein regionales Entsorgungsunternehmen mit 9 Fahrzeugen. Die Ausweitung der Maut auf alle Bundesstraßen wird zu einer deutlichen Verteuerung unserer Dienstleistung sowohl für Gewerbe- wie auch Endkunden führen müssen und auch dazu, dass wir im Rahmen bereits kalkulierter langfristiger Verträge Ertragseinbußen hinzunehmen haben oder aber Ausweichstrecken auf untergeordnete Straßen vornehmen, was zu einer Belastung der Bevölkerung führen dürfte.

Gravatar: ReeG GmbH

01.06.2016 19:40

ReeG GmbH

Die ohnehin schon schwere Lage auf dem Recyclingsektor von Elektronikschrott wird durch eine solche Maut noch schwerer. Hinzukommt die Dienstleistung der Abholung des Elektronikschrottes vom Bürger wird unnötig verteuert.

Gravatar: Müller

01.06.2016 17:51

Müller

Langsam sollten wir wirklich überlegen, ob es nicht besser wäre, das Unternehmen zu liquidieren.
Die Lust am Arbeiten vergeht einem langsam aber sicher.

Gravatar: Rolf Stein

01.06.2016 16:45

Rolf Stein

... ich warte nur noch ab, dass noch alle Geschäfts-KFZ der Maut unterliegen. das ist die reine Abzocke. Wenn das Geld wenigstens in infrastrukturelle Maßnahmen und zur Erhaltung der Verkehrswege investiert würde, wäre es noch zu begründen, aber da viele Autobahnen bereits Feldwegcharakter haben und diese Situation eher noch schlimmer wird kann ich nur vermuten dass auch dieses Geld für unsere fehlstrukturierten staatlichen Verwaltungseiheiten benötigt wird.

Gravatar: Holger Schaaf

01.06.2016 13:59

Holger Schaaf

Was soll dem Mittelstand noch aufgebürdet werden, während die Behörden und Kommunen uneingeschränkt Geld zum Fenster hinauswerfen dürfen. Kein Kindergarten, keine Schule, kein Flughafen (z.B. Kassel Calden, Berlin)bleibt ein seinem geplanten Budget. Wenn das Geld nicht mehr reicht, werden einfach neue Steuern und Abgaben erhoben. Man soll sich mal ein Beispiel an der Schweiz nehmen, man plant einen Tunnel vor über 18 Jahren, ist ein Jahr früher fertig und bleibt noch im Budget. So etwas wird es in 100 Jahren noch nicht in Deutschland geben !!!

Gravatar: Hanno Goffin

01.06.2016 13:25

Hanno Goffin

Gerecht wird es, wenn auch endlich Busse Maut zahlen. Durch mautfreie Güter und Personenbusverkehr subventioniert der Pkw Fahrer die hohe Strassenlast der Schwertransporte und macht der Bund sich sein eigenes Unternehmen Bahn kaputt. Hier trägt Bahn Verursacher gerecht alle Kosten voll. Dies soll auch auf der Strasse gelten. Lkw über 12t sollten noch deutlich mehr bezahlen.

Gravatar: Guido Körber

01.06.2016 12:34

Guido Körber

Ich halte eine Straßenmaut generell für verfehlt. Damit wird nur zusätzlicher Verwaltungsaufwand produziert um an vielen Stellen kleine Beträge einzusammeln für etwas, das ohnehin von der Allgemeinheit über Steuern finanziert wird.
Eine gute Infrastruktur ist die Voraussetzung für eine gut funktionierende Wirtschaft und diese wiederum für gute Steuereinnahmen und gute Arbeitsplätze.
Die Maut ist nur Reibungsverlust, Sand im Getriebe, weg damit!

Gravatar: Feistle Paul

01.06.2016 11:51

Feistle Paul

anstatt ständig aus den gleichen Kühen immer mehr "rauszumelken", sollte endlich Druck gemacht werden, dass die Pläne von Herrn Dobrinth umgesetzt werden können.

Gravatar: Gödecke ,Ute AuB GmbH

01.06.2016 10:13

Gödecke ,Ute AuB GmbH

Als integrativer Betrieb in der Industriedienstleistung würde uns das sehr hart treffen. Wir sind täglich mit 3 Fahrzeugen auf solchen Strecken unterwegs. Herzl. Grüße Ute Gödecke

Gravatar: Anke Brucklacher

01.06.2016 09:37

Anke Brucklacher

Aus Umweltschutzgründen halte ich die Maut für sinnvoll: Denn die großen LKW's haben 1. die zur Autobahn paralellen Bundesstraßen genutzt. 2. um die Maut zu umgehen wird von einem großen auf eine Mehrzahl von kleinen Transportern verlagert - mehr km, mehr CO2, mehr Feinstaub.
3. Die großen Konzerne kommen vielleicht zur Lagerhaltung zurück. Die Autobahn dient dann nicht mehr als Lager. D.h. weniger Staus für uns alle. Das würde den Planeten schützen.
Viele Grüße
Anke Brucklacher

Gravatar: Majewski

01.06.2016 08:45

Majewski

Mauterhebung für LKW's unter 7,5 t zul. Gesamtgewicht ist ein Angriff nicht nur gegen den Mittelstand, sondern auch gegen die persönliche Feiheit jedes Einzelnen !

Gravatar: Siegfried Joachim

01.06.2016 08:30

Siegfried Joachim

Klar , immer drauf. Auf den Mittelstand. der ist stationär, kann kaum verlagern, kann gemolken werden. Dann wird die Alternative das Geschäft zu schließen und nur noch internet Verkauf zu machen, immer attraktiver. Die internet Händler werden weder vom Brandschutz, noch vom Bauamt geprüft. Haben keine Kosten, unterliegen kaum einer Kontrolle ( Siehe Pflanzenschutz Glyphosat, im internet frei verkaufbar, wir müssen Regeln, Vorgabe, Kontrollen einhalten und verlieren dadurch enormen Umsatz). Schließ ich doch den Laden, entlasse 45 Mitarbeiter, stelle ein paar Praktikanten ein die im internet fit sind und kümmer mich nicht mehr um gesetzliche Auflagen. Habe dann auch kein Problem mit Negativ Kapital, siehe Zalando. Und auch die Bankgespräche erübrigen sich. Frage: wer hat diese Regierung gewählt und wer hat damals unter anderem gesagt: Eine PKW Maut wird es mit mir nicht geben ?
Man sollte mal den Mittelstand als Motor für Vieles werten und achten und stärken.
Es grüßt und ärgert sich Siegfried Joachim ; Firma Düsing GGG Gelsenkirchen

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