Die Gelegenheit beim Schopf packen

Wie man mit Kairologie den Unternehmenserfolg steigern kann

Endlich wieder First Tuesday im Teichhaus. Beim gemeinsamen Frühstück mit zehn Unternehmern ließen sich die Abstands- und Hygieneregeln gut einhalten. Anstelle des sonst üblichen Buffets hatten Sebastian Dieckhoff und sein Team ein leckeres Frühstück appetitlich und Corona-regelkonform auf Tellern hergerichtet.

Bei der 15. Auflage des First Tuesday war Michael Krissel zu Gast und stellte seinen neuen Geschäftsbereich „1Blicke“ vor. In seinem Impulsvortrag erfuhren die Gäste, wie man mit Kairologie wissenschaftlich fundiert herausfinden kann, warum manche Beziehungskonstellationen zum Scheitern verurteilt und andere überaus erfolgreich sind. Sein Unternehmen hat sich der Kairologie und dem Wissenstransfer verschrieben, so dass dieses komplexe Thema auch für Nicht-Wissenschaftler verständlich und nachvollziehbar ist.

Mit wem kann ich, mit wem nicht ... und warum?! Diese Frage stellt man sich ja nicht nur in privaten Beziehungen, sondern häufig auch in Kundenbeziehungen, in der Personalentwicklung oder bei der Teambildung von Mitarbeitern.

Jede Generation hat ihre so Eigenheiten. „Die A-Generation probiert gerne aus und will spielen, die B Generation schafft feste Regeln und Strukturen und die C-Generation geht in Beziehung mit Ergebnissen.
Unterschieden wird zudem nach Typen: Was hat es auf sich mit dem 1er (Kreative), 2er (Kritiker), 3er (Strukturierer) oder 4er (Macher) Typ? Die Konstellation will genau angeschaut werden“, erläuterte Michael Krissel. Denn häufig hat die ergebnisorientierte C-Generation beruflich ein Problem mit der A-Generation, die innovativ und spielerisch unterwegs ist. Dabei steht die Frage im Raum, was besser funktioniert: Gleich und gleich gesellt sich gern oder Gegensätze ziehen sich an. Mit der bewussten Sicht auf Unterschiede können die Chancen auf den gesteigerten Unternehmenserfolg maßgeblich beeinflusst werden.

Die Qualität der Beziehung hängt von der Grundausrichtung ab. Je älter man wird, desto mehr prägt sie sich aus. Steht die Beziehungs-Ampel auf Grün? Das lässt sich einfach mit dem Ampeltest online https://www.1blicke.net/ampeltest.html herausfinden. Aber immer nur grün – sprich vorwärts – ist ja auch nicht des Pudels Kern. „Wir brauchen rote Phasen für unsere Entwicklung“, weiß Michael Krissel und zieht dabei den Vergleich zu einem Wasserkocher: Erst ist er leise, brodelt vor sich hin, wird immer lauter und dann schaltet er ab. In einer regen Diskussion fand anschließend ein intensiver Gedankenaustausch statt.

Eine neue Humanwissenschaft bringt Licht hinter die Kulissen
Die Kairologie ist eine noch weitgehend unbekannte Wissenschaft. Sie ist eine seit den 1990er Jahren von Karl Hofmann entwickelte Betrachtungsweise für die innere Dynamik des menschlichen Lebenslaufs. Sie beschreibt, in welcher Weise sich Bedeutung und Sinnhaftigkeit für einen Menschen, eine Generation und eine Kultur verändern. Sie formuliert aus Erkenntnissen der Geistes-, Kultur-, Human-, Natur- und Sozialwissenschaften ein Modell, das ähnlich einem Biorhythmus eine prognostizierbare Entwicklung des Lebenslaufes in Bezug auf das Energiepotenzial eines Menschen darstellt. Kairos bedeutet „günstiger Zeitpunkt für eine Entscheidung“ oder „entscheidender Augenblick“.

Die Gelegenheit beim Schopf packen
Diese Redensart kommt nicht von ungefähr und basiert auf der griechischen Mythologie. Dort wird Kairos als Gottheit beschrieben. Er bewegt sich schnell und unablässig, von seiner Stirn hängt eine lange Locke, sein Hinterkopf ist jedoch kahl und glatt. Er ist also die personifizierte Gelegenheit, die es am Schopf zu packen gilt, bevor sie vorbeigezogen ist.


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1Blicke UG (haftungsbeschränkt)
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(Text und Bild: Annette Windus, Redaktionsbüro Wortschatz)

 

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