Green Deal für Gastronomen und Endverbraucher

techeroes gGmbH i.G. veranstaltet #Zerowaste Challenge | Projekt Go Kidogo: der erste nachhaltige Take Away und Lieferdienst im Rhein-Main-Gebiet für verpackungsfreie Essenslieferungen

„Will man im Leben etwas bewegen, sollte man für Veränderungen offen sein – und auch mal um die Ecke denken, um neue Wege zu entdecken“, ist Rinku Sharma, Geschäftsführer bei techeroes gGmbH i.G,, überzeugt. Techeroes ist eine Wissens- und Technologietransfereinrichtung und Innovationsmittler, deren Zweck darin besteht, Bildung – insbesondere digitale Bildung – und damit verbundene Kompetenzen (21st Century Skills) zu fördern. Rinku Sharma macht sich für die digitale Teilhabe der Gastronomie stark: „Wir möchten Restaurantbetreiber befähigen, an digitaler Wirtschaft teilzuhaben“, verdeutlicht er und beruft sich dabei auf „weniger Ungleichheit“, eines der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Sein neu entwickeltes Projekt heißtGo Kidogo“ und ist einenachhaltige und verpackungsfreie Lieferplattform für die Gastronomie. Die Idee ist im techeroes-Unterricht „Programmierung“ entstanden und Sharmas Bad Vilbeler Schülern zu verdanken. Die Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren sind Anhänger der FFF-Bewegung und wollten aktiv etwas für mehr Nachhaltigkeit tun. Sie haben viel Zeit in das Projekt gesteckt, lobt er deren großes Engagement.
 

Was ist Go Kidogo?

Mit Go Kidogo wurde durch die Nutzung eines Mehrweg-Pfandsystemsfür die Mitnahme von Mahlzeiten ein umweltfreundliches und nachhaltiges Online-Lieferportal für Essensbestellungen erschaffen. Die teilnehmenden Restaurants können über Go Kidogo die in drei Größen zum Stückpreis von 5 bis 15 Euro erhältlichen Boxen mieten, in denen sie ihr Essen an die Endkunden ausliefern. Der Preis wird 1:1 an die Endverbraucher weitergegeben. Diese haben dann die Wahl, ob sie die Boxen anschließend (zum Pfandpreis) behalten oder zum Restaurant zurückbringen wollen. Die Mehrwegboxen bestehen aus hochwertigem Qualitätskunststoff, sind BPA-frei, vollständig recyclebar, wiederverwendbar und 100 % made in Germany. Sie sind umweltschonend und nachhaltig, lebensmittelecht, mikrowellentauglich und spülmaschinenfest. Und sie werden von einem regionalem Hersteller in Darmstadt produziert.

Der Lockdown hat dem Außer-Haus-Essensverkauf enormen Aufschwung verliehen. Der Verbrauch von Serviceverpackungen (Außer-Haus-Verbrauch) ist in der Gastronomie von 2000 bis 2017 um 275 Prozentgestiegen. Laut einer Prognose von Statista werden dieses Jahr insgesamt 17,1 Millionen Menschen Online-Food-Delivery-Dienste nutzen. Bis 2023 soll die Zahl auf 21,6 Millionen ansteigen. Mit Go Kidogo versucht das Unternehmen, den stets wachsenden Wirtschaftssektor der Essenslieferdienste klimaneutraler zu gestalten.

Wissensvermittlung zum Thema Klimaschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der techeroes und kann für die teilnehmenden Gastronomen zum Mehrwert werden, weil immer mehr Verbraucher bewusst und nachhaltiger konsumieren sowie Verpackungsmüll einsparen möchten. Im Durchschnitt produziert eine Person jährlich 226,5 Kilogramm Verpackungsmüll. Ein erstes Umdenken hat bereits an den Verkaufstheken in Supermärkten und im Einzelhandel eingesetzt. Die Umsetzung von Ideen in der Gastronomie gestaltete sich bisher holprig.

Mit Go Kidogo können die Menschen nun in hochwertigen Mehrwegboxen ihr Essen bei teilnehmenden Restaurants bestellen. Go Kidogo richtet sich sowohl an Endverbraucher als auch an die Gastronomie. Der Verbraucher sei die Schlüsselfigur für eine "Systemverbesserung“, so Sharma. Daher nehmen die techeroes die Aufklärung der Verbraucher sehr ernst. „Wir möchten unsere Mitmenschen nicht nur zu nachhaltigem Konsumieren anregen, sondern sie mittels glasklarer Transparenz beim Umsetzungsprozess mitwirken lassen.“


#Zerowaste Challenge

Um die neue Plattform besser auf den Markt zu bringen und deren Bekanntheit zu erhöhen, haben sich die techeroes eine „Zero Waste Challenge“ ausgedacht. Ziel sei es, den Konsumenten zu verdeutlichen, wie viel Plastik innerhalb von zwei Wochen durch die Vermeidung von Einwegverpackungen bei Essenlieferungen gespart werden kann.


Die Zukunft: Null Verpackung, voller Geschmack.

Auch in der Politik wurden die Weichen dafür gestellt. Das Bundeskabinett hat eine Novellierung des Verpackungsgesetzes beschlossen, die unter anderem Mehrweg-Alternativen für Plastikbecher oder Styroporschalen ab 2023 vorsieht. Bereits kommendes Jahr fallen demnach Ausnahmen bei der Einwegpfandpflicht weg. Außerdem müssen Plastikflaschen ab 2025 mindestens zu einem Viertel aus recyceltem Kunststoff bestehen (Quelle: Spiegel, 21.1.21).

Der Ansatz: „Wir sind nachhaltig und fördern Nachhaltigkeit. Unsere Restaurants liefern das Essen völlig verpackungsfrei.“Go Kidogo steht für nachhaltigesWirtschaften und Konsumieren (Green Economy). Durch diesen Ansatz möchte das Unternehmen dabei helfen, die Umwelt weniger zu belasten. Go Kidogo unterstützt seine Partner, nachhaltigerzu werden und Verpackungsmüll zu reduzieren sowie Kosten zu sparen.


Firmeninfo
techeroes gGmbH
Lärchenstr. 12
61118 Bad Vilbel
Tel.: 0162 / 9107 481

E-Mail:
training@techeroes.de
zerowaste@gokidogo.de

Mehr Infos:
https://techeroes.de/
https://www.gokidogo.de/

Instagram:  Gokidogo_de
Facebook:  Go Kidogo


(Text: Annette Windus, Redaktionsbüro Wortschatz)