Herzlich willkommen im BVMW: Saskia Köller

„Gesunder Geist – Gesunder Körper | Coaching & BGM“, Wöllstadt

Mitarbeiter können aus den verschiedensten Gründen krank werden. Sei es durch Arbeitsbedingungen, -belastungen und -unfälle oder durch altersbedingte bzw. unvorhergesehene private Unfälle. Aber auch seelische Leiden, die durch Privat- oder Arbeitsleben hervorgerufen werden, können die Ursache sein. Kranke Mitarbeiter kosten Geld, verursachen Störungen im betrieblichen Ablauf und müssen in vielen Fällen kurzfristig ersetzt werden. Nicht zuletzt gibt es gesetzliche Vorgaben, die die Gesundheit von Mitarbeitern gewährleisten sollen.

Saskia Köller, Fachcoach für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), hat sich mit Leib und Seele dem BGM verschrieben. Sie weiß aus Erfahrung, dass die meisten Unternehmen keine betriebsinternen BGM-Experten haben. Die Unternehmen seien sich oft auch nicht bewusst, dass BGM staatlich gefördert wird. Deshalb möchte sie aufklären und Unternehmen bei der Umsetzung des BGM unterstützen und begleiten. "BGM ist kein Hexenwerk – für jedes Unternehmen finde ich die passenden Maßnahmen!", erklärt sie. Insbesondere die Wiedereingliederung ist ihr im wahrsten Sinne eine Herzensangelegenheit, die sie seit August vergangenen Jahres mit ihrem Start-up „Gesunder Geist – Gesunder Körper | Coaching & BGM“ verfolgt. Sie weiß aus Erfahrung: „Wenn das Herz nicht dabei ist, bist Du nicht authentisch.“

Das war auch mit ein Grund, weshalb sie nach zehn Jahren in der Hotellerie und weiteren 13 Jahren im Tourismus noch einmal durchstarten und einen Beruf ergreifen wollte, der für sie sinnhafter war. So begann sie ihre Ausbildung zum Fachcoach für Betriebliches Gesundheitsmanagement, in welcher neben Seminaren zu Ernährung, Entspannungstechniken und Wissensvermittlung unter anderem auch das Systemische Coaching gelehrt wurde.


BGM bietet eine breite Palette an Möglichkeiten


Per Definition ist BGM ein Bestandteil einer modernen Unternehmensphilosophie, die die Gesundheit der Mitarbeitenden bewahren und verbessern möchte. Eine ganzheitliche Führungskultur mit damit einhergehenden Werten von Nachhaltigkeit und Mitarbeiterteilhabe. Es geht um Verhältnisprävention, d.h. gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen. Es geht aber auch um Verhaltensprävention, d.h. Beschäftigte zu gesundem Verhalten zu bewegen.

BGM ist freiwillig, und jeder Unternehmensleitung ist es selbst überlassen, wie es innerhalb des eigenen Unternehmens gestaltet werden soll. Dabei reicht die Palette von Gesundheitsförderungsmaßnahmen (BGF) über Personalentwicklung und Suchtprävention bis hin zu Fehlzeitenmanagement, Kommunikation und Mitarbeiterbeteiligung sowie Notfall-/Krisenmanagement.


Gesundheit ist mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit


Die Wiedereingliederung von Arbeitnehmern, die länger als 42 Tage krank sind, ist gesetzlich vorgeschrieben. Unternehmen sind seit 2004 verpflichtet, langfristig erkrankten Mitarbeitern ein Verfahren zur Verfügung zu stellen, mit dessen Hilfe sie im Unternehmen einen Arbeitsplatz finden können, der sie nicht mehr krank macht. Die essentiellen Präventionsmaßnahmen sind in den gesetzlichen Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz verankert (z.B. Schutz vor Verletzungen, Handhabung von gesundheitsgefährdenden Werkzeugen und Stoffen); des Weiteren das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)

Das BGM bietet viele Vorteile. Das kann die kurzfristige Erhöhung der Motivation durch Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen sein oder die Steigerung der Produktivität und Qualität. Es ist auf jeden Fall eine Imageaufwertung des Unternehmens, das den Mitarbeitern eine Mitverantwortung überträgt. Eine vereinfachte Kommunikation durch Gremienarbeit (z.B. mit dem Betriebsrat) und frühzeitige Maßnahmen beim Erkennen von Störfaktoren werden möglich. Nicht von der Hand zu weisen ist die langfristige Sicherung der Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter, die mit einer Kostensenkung durch weniger Krankheits- und Produktionsausfälle einhergeht. In der Folge erfährt das Unternehmen eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Liste der Vorteile ließe sich noch beliebig fortsetzen.


Mindset Coaching


Neben dem BGM ist Saskia Köllers zweite berufliche Säule das Mindset-Coaching. Mindset steht für den Begriff Geisteshaltung – also die Denkweisen und Überzeugungen, die Menschen in bestimmter Weise agieren lassen. Mindset-Coaching ist für die Menschen gedacht, die ihre Überzeugungen und persönliche Lebensstrategie überdenken und verändern wollen und dabei professionelle wertschätzende Unterstützung benötigen. Diejenigen, die immer wieder an ihre Grenzen stoßen, Fehler wiederholen, die sie nie wieder machen wollten, selbst gesteckte Ziele nicht erreichen, obwohl sie es doch wollen, Dinge immer wieder aufschieben, sich innerlich leer fühlen und „Ja“ sagen obwohl sie „Nein“ meinen ...

Ihre Kunden finden über soziale Netzwerke zu ihr. Oder einfach so, mitten im Leben, zum Beispiel beim Seniorengassi mit ihrem Dackel „Norbert“. Über den „bunten Hund von Wöllstadt“ kommt sie schnell mit Menschen ins Gespräch. „Jeder Mensch bringt total interessante Geschichten mit sich. Man kann von jedem etwas lernen“, erlebt sie immer wieder. Saskia Köller weiß aus eigener Lebenserfahrung, wovon sie spricht. Persönliche Schicksalsschläge und die Ausbildung zum Systemischen Coach haben sie diesen beruflichen Weg einschlagen lassen. Als Coach ermutigt sie ihre Kunden, sich mit den kritischen Themen auseinanderzusetzen und regt zum Perspektivwechsel an. Ihre Passion ist es, Menschen Selbstfürsorge näher zu bringen, damit sie zufriedener und unabhängig das Leben führen können, das sie sich wünschen und verdienen. Denn respektvolle Haltung beginnt zuerst bei sich selbst.


Firmeninfo
Saskia Köller
Gießener Straße 25
61206 Wöllstadt
Tel.: 0151/6880 9419
E-Mail: info@gesundergeist-gesunderkoerper.de
Mehr Infos: https://www.gesundergeist-gesunderkoerper.de


(Text: Annette Windus, Redaktionsbüro Wortschatz)