TMR-Rechenzentrum erhält ISO 27001-Zertifizierung

Bochum / Herne. Die Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet (TMR) legt nicht erst seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) großen Wert auf höchste Sicherheitsstandards in ihren Rechenzentren.

Die Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet (TMR) legt nicht erst seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) großen Wert auf höchste Sicherheitsstandards in ihren Rechenzentren.
 
Seit Jahresbeginn ist nun das Rechenzentrum in Herne nach ISO 27001 zertifiziert. Dazu gehört die Gewährleistung der Betriebssicherheit – denn auch kurzzeitige Ausfälle können heute schon zu hohen Kosten führen – ebenso wie eine restriktive Zugangskontrolle und der Schutz gegen Naturgewalten.
 
„Da lohnt es sich, die Dienstleistung eines entsprechend gesicherten Rechenzentrums zu nutzen, statt in eigene Datenräume zu investieren“, sagt TMR-Geschäftsführer Patrick Helmes.
Aber das alleine reicht nicht mehr aus, denn viele Kunden legen inzwischen Wert auf eine entsprechend zertifizierte Umgebung für ihre Datenhaltung und IT-Infrastruktur.
 
„Durch die fortlaufend aufrechterhaltene Zertifizierung nach ISO 27001 bekommen unsere Kunden die Gewissheit, dass die Informationssicherheit im Rechenzentrum ständig überwacht und kontinuierlich verbessert wird“, verspricht Patrick Helmes.
 
Die beiden TMR-Rechenzentren in Bochum und Herne verfügen zusammen über eine nutzbare Gesamtfläche von über 2000 Quadratmetern und sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre noch Zuwachs bekommen.
 
 
TMR wurde im Zuge der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes Mitte der 1990er Jahre auf Initiative mehrerer Stadtwerke und Sparkassen gegründet. Neben den Sparkassen Bochum und Herne sind die Stadtwerke Bochum, Hattingen, Herne und Witten sowie die AVU im Ennepe-Ruhr-Kreis Gesellschafter. Neben dem eigenen Glasfasernetzes und der digitalen Erschließung von Gewerbegebieten soll auch der Ausbau von Rechenzentren als Dienstleistung für den Mittelstand vorangetrieben werden.