BVMW-Gesundheitsforum

Im Mittelpunkt standen das Betriebliche Gesundheitsmanagement, die gesunde Ernährung und die Darmkrebsprophylaxe.

Die anwesenden Unternehmer wurden vom Leiter des BVMW-Kreisverbandes, Dr. Helmhard Kraft, und von der Regionalgeschäftsführerin der BARMER, Martina Ritter, begrüßt.

Im ersten Vortrag wandte sich Ina Liebeke, Betriebliche Gesundheitsmanagerin der BARMER Sachsen Anhalt, dem Thema „Wertvolle Impulse für die Firmengesundheit - Anforderungen an das Betriebliche Gesundheitsmanagement" zu.

Sie informierte, dass es ein bundesweites BARMER-Beraternetzwerk für die Entwicklung und Gestaltung unternehmensspezifischer Lösungen für ein nachhaltiges und ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) gibt. Die Notwendigkeit hierfür würde sich vor allem aus den allgemeinen Herausforderungen der gegenwärtigen Arbeitswelt ergeben.
Es geht um die Entwicklung von Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozessen, die die Mitarbeiter/-innen gesund und arbeitsfähig halten.

Im Einzelnen führte sie aus, dass ein modernes Betriebliches Gesundheitsmanagement

 

  • ein systematisches Vorgehen beinhaltet,

 

  • sich an einer aussagekräftigen Analyse orientiert,

 

  • das Wissen der Mitarbeiter/-innen als Experten ihres Arbeitsplatzes mit einbezieht,

 

  • an definierten Zielen festgemacht wird,

 

  • in regelmäßigen Abständen in seiner Sinnhaftigkeit und seines Erfolges ausgewertet und bewertet wird und auch

 

  • unternehmerische und strategische Ziele verfolgt.

 


Der Ablauf eines BGM reiche von einer spezifischen Beratung, Bedarfsbestimmung, Analyse der betrieblichen Gesundheitssituation, Maßnahmenplanung, Umsetzung der Maßnahmen, Überprüfung der Wirksamkeit und schließlich nachhaltige Integration der Maßnahmen.

Der hieraus entstehende Nutzen für die Unternehmen würde vor allem bestehen in

 

  • der Erhaltung und Steigerung der Arbeitsfähigkeit, Arbeitszufriedenheit und Arbeitsproduktivität,

 

  • höherer Produktqualität durch mehr Innovation und Kreativität,

 

  • langfristige Senkung des Krankenstandes,

 

  • höherer Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

  • besserem Betriebsklima,

 

  • verbesserter Identifikation mit dem Unternehmen sowie

 

  • einer Imageförderung für das Unternehmen nach innen und außen

 


Und für die Beschäftigten in

 

  • verringerten gesundheitlichen Belastungen und Beschwerden,

 

  • einem gesteigerten psychischen und physischen Wohlbefinden,

 

  • einem besseren Betriebsklima,

 

  • höhere Arbeitszufriedenheit und positiver Arbeitseinstellung und

 

  • einem gesünderen Verhalten im Betrieb und in der Freizeit.