BVMW kämpft für bessere Forschungsförderung

"Wir in der Region Schleswig-Holstein begrüßen, dass der Bundesverband mittelständische Wirtschaft und die Fachhochschulen eine Kooperation zur Förderung von Forschung und Innovation eingegangen sind" so Hans Kemeny, Beauftragter des BVMW in Schleswi...

Ratekau – "Wir in der Region Schleswig-Holstein begrüßen, dass der Bundesverband mittelständische Wirtschaft und die Fachhochschulen eine Kooperation zur Förderung von Forschung und Innovation eingegangen sind" so Hans Kemeny, Beauftragter des BVMW in Schleswig-Holstein.

Mittelstandspräsident Mario Ohoven und der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen in NRW und Rektor der FH Aachen, der Biotechnologe Prof. Dr. Marcus Baumann, haben auf der Bundestagung des BVMW in Berlin eine Kooperationsvereinbarung zur Stärkung von Forschung und Innovation durch die engere Zusammenarbeit von Mittelstand und Fachhochschulen unterzeichnet.

„Auch in unserer Region könnte durch eine steuerliche Forschungsförderung viel bewegt werden. Gerade den vielen kleinen und mittleren Unternehmer bei uns treiben Innovationen voran und sichern dadurch Arbeitsplätze. Eine steuerliche Forschungsförderung hilft dem Mittelstand, weiterhin das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu sein. Wir brauchen ein unkompliziertes und unbürokratisches Vorgehen.“

„Andere Länder sind dabei, uns auf der Innovationsspur zu überholen“, warnte Kemeny „Allein 28 der 34 OECD Staaten haben schon eine steuerliche Forschungsförderung, während Deutschland hier massiv hinterherhinkt. Es ist höchste Zeit, dass die Politik begreift, dass wir den Anschluss verlieren, wenn nicht bald etwas passiert“. Der Vertreter des Mittelstands forderte die Politik auf, mit der Gründung einer Deutschen Transfergemeinschaft die Innovationsentwicklung an den Fachhochschulen in Kooperation mit der Wirtschaft systematisch zu fördern. Richtwert sei ein Volumen von jährlich einer Milliarde Euro. „Wir erwarten als Mittelstand eine schnelle Entscheidung der neuen Bundesregierung für die dringend notwendige steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung in den mittelständischen Betrieben und für eine solche extrem wichtige Deutsche Transfergemeinschaft“, so Kemeny.

„Die Deutsche Transfergemeinschaft und die steuerliche Förderung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind unverzichtbare Instrumente, um den Rohstoff der Zukunft zu fördern: Innovationen“, betonte Hans Kemeny.