Die Wirtschaftslage in der Schweiz

Die Schweiz gehört mit zu den innovativsten Wirtschaften der Welt. Obwohl sie nicht Teil der EU ist, ist das Land dem Schengen Abkommen Ende 2008 beigetreten.

Somit profitiert die Schweiz von einem unbeschränkten Zugang zum Binnenmarkt und gehört zu einem wichtigen Handelspartner der EU. Als eine der führenden Industrien gehört die Schweiz auch für Deutschland zu den Top 10 Beschaffungsmärkten. Insbesondere in den traditionellen Industriebranchen wie der Chemie- und Pharmaindustrie, dem Maschinenbau und der Medizintechnik und Lebensmittelbrache ist die Schweiz bestens aufgestellt.

Mit einem soliden Wachstum von 1% 2017 erholt sich das Land von seinen schlechten Zahlen 2016. Durch die Weltkonjunktur beflügelt steht die Schweiz wirtschaftlich sehr gut dar. Dennoch werfen der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Konsequenzen einen Schatten auf die Lage der Schweiz. Ebenfalls machen die Wechselkursschwankungen vielen Schweizer Unternehmen zu schaffen. Zwar gilt der Schweizerfranken als eine der stabilsten Währungen weltweit, jedoch die sprunghafte Politik der Schweizer Zentralbank einen schwer einzuschätzenden Faktor da.

Prognosen für das Jahr 2018 sehen bereits eine starke Verbesserung voraus. Durch den steigenden Importbedarf der Eurozone und der leichten Abwertung des Frankens gegenüber dem Euro zeigen sich die Vorhersagen für 2018 sehr positiv. Um jedoch ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu garantieren, müssen insbesondere die drei größten Branchen (Chemie-/Pharmaindustrie, Maschinen- und Uhrenbau) auf ihr Vorkrisenniveau von 2007 zurückkehren.