Machinenbau / Bauwirtschaft

Der Bausektor ist für Afrika vor allem in Bezug auf die bisher in vielen Ländern qualitativ und quantitativ noch mangelhafte Infrastruktur bedeutsam. Die hohe Nachfrage in den afrikanischen Ländern bietet Gelegenheit für Investitionen und hat so einige der weltweit größten Infrastrukturprojekte hervorgebracht, bei denen die privaten Finanzbeteiligungen im Allgemeinen nur geringe Risiken zeigen.

Dennoch stellt der Fokus auf Großprojekte, mit ihren besonderen Ansprüchen komplexer Planungen und Durchführungen sowie Fragen der Finanzierung, die deutschen Mittelständler vor besondere Herausforderungen. Darüber hinaus können sich mangelnde Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten und Standards, ebenso wie ein fehlendes Netzwerk, sich hemmend auf den Einstieg eines Unternehmens in den afrikanischen Markt auswirken.

Eine Reihe von deutschen Firmen hat trotz Allem bereits Erfolge in Afrikas Bausektor erzielt. Bauunternehmen wie Bilfiger oder Maschinenhersteller wie Liebherr sind seit Jahrzehnten auf dem Kontinent aktiv, im Logistikbereich sind Afrika DHL und Kühne & Nagel führend. Für mittelständische Unternehmen gilt: die afrikanischen Partner haben deutliches Interesse an der deutschen Expertise und die besten Chancen bestehen dort, wo Unternehmen sich in Konsortien zusammenfinden, die ganzheitliche Lösungen für die gefragten Großprojekte liefern können.

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