Wer wir sind

Vorstand

Unser Vorstand besteht aus 10 Experten aus Politik, Wirtschaft, Diplomatie und Zivilgesellschaft, die den Mittelstand im deutsch-afrikanischen, aber auch im afrikanisch-europäischen Kontext fördern wollen.


 

Mario Ohoven

Mario Ohoven

Präsident der Mittelstand Alliance Africa
Präsident des BVMW und der European Entrepreneurs

Mario Ohoven ist seit 1998 Präsident des BVMW, Berlin, und seit 2002 Präsident des europäischen Dachverbands nationaler Mittelstandsvereinigungen CEA-PME, Brüssel.

Seit ca. 30 Jahren ist der gelernte Banker im Bereich Vermögensanlagen tätig. In führenden Positionen hat er die Entwicklung steueroptimierter Investitionen entscheidend beeinflusst. Seine Unternehmensgruppe gehört seit über 25 Jahren zu den Marktführern auf dem Gebiet Vermögensanlagen. 2018 erhielt er von der Staatlichen Universität für Wirtschaft St. Petersburg (UNECON) die Ehrendoktorwürde und Honorarprofessur.

Sein Statement: 

„Afrika ist für den deutschen Mittelstand ein Chancenkontinent voller unternehmerischer und gesellschaftlicher Potenziale. In 42 von 54 Ländern wächst die Wirtschaft schneller als in Deutschland. Ein starkes Afrika braucht einen starken unternehmerischen Mittelstand. Diesen zu stärken ist unser Ziel.“


 

johannes selle

Johannes Selle, MdB

Vizepräsident der Mittelstand Alliance Africa
Vertreter des politischen Beirats

Johannes Selle ist Mitglied des Deutschen Bundestages (4. Legislaturperiode), stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Daneben ist er Berichterstatter der CDU/CSU für afrikapolitische Fragen, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises "Afrika" der CDU/CSU-Fraktion und stellvertretender Vorsitzender der Parlamentariergruppe Westafrika.

Sein Statement:

"Mich beeindruckt, dass der BVMW auf die Forderung der Politik reagiert, sich für Afrika zu engagieren. Nun sind die Kanzlerin und der Entwicklungsminister aufgefordert, darauf zu reagieren und den Mittelstand einzubinden. Wir in der Politik können dabei helfen, Hindernisse und Grenzen abzubauen und Verträge in der Praxis möglich zu machen. Der Mittelstand ist dabei wichtig, weil er, anders als Konzerne, in der Fläche wirkt: Er bildet den Markt und erzeugt die Einkommen, die den Markt erhalten und beleben. Seit 2015 habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht, mittelständische Unternehmer aus meinem Wahlkreis und darüber hinaus an Afrika heranzuführen."


 

christian römlein

Christian Römlein 

Vizepräsident der Mittelstand Alliance Africa
Vertreter des Unternehmerbeirats
Senator h.c. des BVMW

Executive MBA mit 30 Jahren internationaler Management-Erfahrung. Spezialist für Entrepreneurship, Internationalisierung und KMU-Strukturen.
Initiator der „African Business Academy for Entrepreneurship“ sowie Aufsichtsrat, Coach und Investor in afrikanischen KMU. Erfahrung in 25 afrikanischen Ländern, Mitglied der Afrika-Delegation von Ministerpräsident Steinmeier.

Sein Statement:

"Der deutsche Mittelstand tut gut daran, Afrika auf die Agenda zu nehmen. Der Kontinent ist ein gigantischer Zukunftsmarkt und der geographische Nachbar Deutschlands. Ein idealer Match: Wir haben Erfahrung, Netzwerke und Vermögen. Afrika hat Jugend, Motivation und wachsende Märkte! Wir können helfen, prosperierende und nachhaltige mittelständische Strukturen aufzubauen, das Herzstück jeder Volkswirtschaft. Schöner Nebeneffekt: Schaffung von Arbeitsplätzen und regionalen Perspektiven und somit Abbau der Fluchtursachen!"
 

markus jerger

Markus Jerger

Generalsekretär der Mittelstand Alliance Africa

Markus Jerger ist der derzeitige Bundesgeschäftsführer des BVMW. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in München und in Großbritannien war er u.a. in der Projektentwicklung im Internationalen Olympischen Komitee, im Aufsichtsrat von Colony Capital Schweiz und als Finanzdienstleister in der Immobilienbranche tätig. 

Sein Statement: 

„Nur 15km vom europäischen Festland entfernt liegt der Kontinent Afrika. Hier werden sich in Zukunft erwiesenermaßen die größten und erfolgreichsten Geschäftsmöglichkeiten für die deutsche sowie die afrikanische Wirtschaft, insbesondere den Mittelstand beider Länder entwickeln. Es ist deshalb selbstverständlich, dass wir hier als einer der größten europäischen mittelständischen Verbände unsere Kompetenz und Präsenz umfassend zeigen werden. Afrika sollte als Chancenkontinent wahrgenommen werden, an dessen stetigen Aufschwung der deutsche Mittelstand maßgeblich teilhaben kann.“


patrick meinhardt

Patrick Meinhardt

Generalsekretär der Mittelstand Alliance Africa

Patrick Meinhardt ist seit 2014 Bundesgeschäftsleiter Politik im BVMW, Vorstandsvorsitzender der BVMW-Stiftung des Mittelstands, Präsidiumsmitglied von European Entrepreneurs und Generalsekretär der Bildungsallianz des Mittelstands. Von 2005 bis 2013 gehörte Patrick Meinhardt der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag an. Er war Mitglied des Fraktionsvorstandes, bildungspolitischer Sprecher und Vorsitzender des Arbeitskreises Innovation, Gesellschaft und Kultur. Darüber hinaus stand er an der Spitze der Parlamentariergruppe Ostafrika und war stellvertretender Vorsitzender der Parlamentariergruppe Zentralasien.

Sein Statement:

"Eine Initiativgruppe, die sich für den Mittelstand im Kontakt mit Afrika einsetzt, hat es bisher nicht gegeben. Die neue MAA wird nun politisch wirken, Unternehmer aus Deutschland und Afrika zusammenbringen und alles auf eine europäische Ebene heben. Sie wird Lobbyistin für KMU bei der Politik werden und Hindernisse für deutsche Mittelständler in ihrem Afrika-Engagement thematisieren."
 


 

bienvenue angui

Bienvenue Angui

Geschäftsführerin der Mittelstand Alliance Africa

Bienvenue Angui ist Direktorin des BVMW-Netzwerks Le Mittelstand, das deutsche Unternehmen mit französischsprachigen und afrikanischen Unternehmen verbindet. 

Ihr Statement: 

Von den 2700 Hidden Champions der Welt sind mehr als die Hälfte deutsche Mittelständler und von den 400.000 im Ausland anwesenden deutschen Unternehmen sind weniger als 1.000 auf dem afrikanischen Kontinent. Es ist Zeit, dass der Mittelstand in den afrikanischen Markt für langfristige Investitionen und auf Augenhöhe einsteigt. Afrika braucht den Mittelstand und die Mittelstandsallianz Afrika schafft den Rahmen, der alle Akteure in beiden Kontinenten einbezieht, die konkret an dieser neuen Dynamik Afrikas arbeiten wollen.
 


 

doktor gernot wagner

Dr.-Ing. Gernot C. Wagner

Vertreter des Unternehmerbeirats
Senator h.c. des BVMW

Dr.-Ing. Gernot C. Wagner ist Honorargeneralkonsul der Demokratischen Republik Kongo in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zudem ist er als Geschäftsführer der evagor GmbH sowie als Bundeswirtschaftssenator des BVMW tätig. Als Absolvent der Bergakademie Freiberg hat Dr. Wagner umfassend den Reichtum Afrikas anhand der vielen Lagerstätten für Bodenschätze kennengelernt.

Sein Statement:

"Die MAA ist die erste Einrichtung von Unternehmern, die mit ihren Firmen in Afrika wirklich tätig sein wollen. Es geht darum, Geschäfte und Großprojekte zu entwickeln, an denen der deutsche Mittelstand partizipieren kann. Ich selbst habe seit 20 Jahren Erfahrungen als Unternehmer in Afrika gesammelt und bin seit acht Jahren Generalhonorarkonsul: Mir sind die Probleme bekannt, die die herkömmliche Entwicklungspolitik bisher nicht lösen konnte und wir im Mittelstand haben Lösungen." 


Rosine-Annick Michaelis

Rosine-Annick Michaelis

Vertreterin des Unternehmerbeirats 

Rosine-Annick Michaelis hat ein Büro in Düsseldorf und ist als Strategieberaterin tätig, hauptsächlich in der Betreuung und strategischen Gestaltung von Mitarbeitereinsätzen (Global Mobility Services) im Ausland. Ihr Bezug zu Afrika ist vor allem ihre Verwurzelung mit dem Kontinent durch ihre Vorfahren und internationale Kundenaufträge für HR-Projekte.


Ihr Statement:

„Die neue Allianz wird die wichtigen Themen Arbeit und Bildung vorantreiben. Gewerbe, Dienstleistung und Produktion sind in Afrika mittelständisch geprägt. Der rohstoffreiche Kontinent birgt Voraussetzungen für komplette Vor-Ort Produktion. Entscheidend für die Mittelstandsallianz ist, künftig sollten“ Aus- und Weiterbildungsvisa“ in Zukunft vermehrt eine Rolle für die Spezialisierung lokaler Fachkräfte spielen: hier müssen anders als in früheren Jahren Fehlentwicklungen wie einseitige Arbeits- und Bildungsmigration entkräftet und ganz klar zu „Zirkulärer Migration“ mutieren, die durchlässig in beide Richtungen geht und Talentabwanderung entgegenwirkt. Ob duale Ausbildungsstrategien, duale Studiengänge, digitalisierte Bewerbungstechniken oder welche regulativen Maßnahmen die beste Antwort für Afrika darstellen wird die Zukunft zeigen, da helfe ich gerne Akzente zu setzen und lasse mich überraschen.“

seine exzellenz igor cesar

S.E. Igor Cesar

Vertreter des diplomatischen Beirats 

S.E. Igor Cesar ist Botschafter der Republik Ruanda in Deutschland, und für 7 weitere Länder in Europa akkreditiert. Er hat in verschiedenen afrikanischen Ländern wie z.B. Ägypten, Sudan, Äthiopien, Tansania oder auch Burundi gelebt. Durch seine panafrikanische Erziehung und seine internationale Tätigkeit als Entwickler und Geschäftsmann, u.a. in Kanada, verfügt er über ein interkulturelles Schlüsselverständnis und einen differenzierten Blick für Lösungen, die den afrikanischen Kontinent anbelangen. 

Sein Statement:

"Die afrikanische Wirtschaft besteht wesentlich aus KMU. Die Verbindung zwischen deutschem und afrikanischem Mittelstand ist die Grundlage wirtschaftlicher Entwicklung. Sie bringt mehr als jede Entwicklungshilfe. Die MAA kann dabei die Brücke zwischen deutschem und afrikanischem Mittelstand bilden. Ruanda sieht seine wirtschaftliche Zukunft im Mittelstand, daher freue ich mich, Gründungsmitglied der MAA zu sein."


 

clara gruitrooy

Clara Gruitrooy

Vertreterin des Beirats Zivilgesellschaft

Clara Gruitrooy ist Co-Founderin und Generalsekretärin des Euro-Mediterran-Arabischen Ländervereins EMA e.V., der sich für die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Mittelmeer- und Nahostregion einsetzt. Mit Studienabschlüssen in internationale Rechtswissenschaften und Intercultural Conflict Management arbeitete Clara Gruitrooy in einer politischen Stiftung im Referat Internationaler Dialog. 2014 wurde sie zur Impulsgeberin des Jahres der Zeitschrift „emotion“ nominiert und das von ihr initiierte deutsch-arabische Mentoringprogramm „Ouissal“ zur Förderung weiblicher Start-Ups in Nordafrika (in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung) ausgezeichnet. 

Ihr Statement:

„Wir verstehen die Kooperation von kleinen und mittleren Unternehmen aus Europa und Afrika als langfristigen und für alle Seiten Gewinn bringenden Prozess zur wirtschaftlichen Entwicklung und Stabilisierung der Region. Die Unternehmen übernehmen ihre soziale Verantwortung und begegnen einander auf Augenhöhe. Gutes tun und Geschäfte ermöglichen, das ergänzt sich hier. Gerne unterstütze ich daher die Alliance Le Mittelstand, weil sie Stimmen bündelt und dafür steht, dass wir gemeinsam mehr erreichen können.“
 

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Soli muss weg für alle!

 

#Soliweg


Das Soli-Gesetz der GroKo benachteiligt Millionen Steuerzahler, ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz. Der Soli gehört deshalb vollständig und für alle ab dem 1. Januar 2020 abgeschafft.

Dafür kämpft der Mittelstand BVMW – notfalls per Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe.