Die Mittelstandsallianz beim digitalen Gespräch mit Manuel Höferlin

Vertreterinnen und Vertreter der Mittelstandsallianz diskutierten in einer Videokonferenz mit dem Vorsitzenden des Bundestagsausschusses Digitale Agenda, Manuel Höferlin, wichtige Themen des Mittelstands im Bereich der Digitalisierung.

Die Corona-Krise zeigt noch einmal deutlich auf: Die Digitalisierung schreitet in Deutschland viel zu langsam voran. Die Schaffung eines Digitalministeriums könnte viele Probleme lösen.

In seinem Eingangsstatement betonte BVMW-Chefvolkswirt Dr. Hans-Jürgen Völz welch große Relevanz das Thema Digitalisierung für den Mittelstand hat. Von daher benötigen wir, so Herr Dr. Völz, dringend ein Digitalministerium und eine schnelle Digitalisierung an deutschen Schulen. Manuel Höferlin, Mitglied des Bundestages und selbst ehemaliger Mittelständler im Bereich der Informationstechnologie, konnte dem nur zustimmen da auch er selbst schon lange ein Digitalministerium fordert, wie er es in seinem Eingangsstatement betonte.

Sorgen, welche unsere Mitgliedsverbände äußerten, wie beispielsweise die Umlagefähigkeit im Rahmen der Betriebskostenordnung (TKG), das EuGH-Urteil zum Privacy-Shield, das eTranslation Tool der Europäischen Union und viele mehr, teilte Herr Höferlin und sagte zu, diese Themen auch immer wieder bei seinen Kolleginnen und Kollegen sowohl in der Partei, als auch in den Ausschüssen anzusprechen. Weitere Themen waren die rechtlichen Unsicherheiten bei öffentlichen Aufträgen an Selbstständige in der digitalen Branche, fehlende Infrastruktur der Bundeszentrale für digitale Aufklärung und das Förderprogramm „Digital Jetzt!“.

Ein besonderes Anliegen von Herrn Höferlin teilten die Partner der Mittelstandsallianz, nämlich, dass Programmieren ein fester Bestandteil der Grundschule wird. Kinder sollten schon früh lernen, wie bspw. Algorithmen funktionieren.