Forum für Bildung und Zukunft! MITTELSTAND.BVMW & VHS

Allianz der Volkshochschule (Vhs) Donauwörth und des BVMV Donau-Ries, Kreisverband im Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschland e.V.

Positionspapier

Forum für Bildung und Zukunft

Allianz der Volkshochschule (Vhs) Donauwörth und des BVMV Donau-Ries, Kreisverband im Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschland e.V.

Wissen und Kommunikation prägen Gegenwart und Zukunft

Wissen und Kommunikation prägen Gegenwart und Zukunft gleichermaßen und die Wert-schöpfung daraus, besonders im Mittelstand. Was liegt daher näher, als die vorhandenen Innovationskräfte zu bündeln? Dies ist das erklärte Ziel einer neuen Plattform, genannt „Forum für Bildung und Zukunft“. „Wir wollen vor dem Hintergrund der Idee des lebenslangen Lernens und dem Nachhaltigkeitsgedanken in seinem umfassenden Sinne (Ökologie, Öko-nomie, sozialkulturelle Aspekte) überparteilich berufliche Fort- und Weiterbildung bieten“, erklären die Initiatoren Vhs-Geschäftsführerin Gudrun Reißer und BVMV-Kreisverbandsvorsitzender Michael Heilig. „Wir wollen eine Art Partner-Wissens-Vermittlungsbörse für den Mittelstand vor Ort sein.“

Vermittlung und Präsentieren von Ideen und Wissen im gegenseitigen Austausch
auf der Ebene des Teilens in der Region

Gerade die Vermittlung und das Präsentieren von Ideen und Wissen im gegenseitigen Austausch auf der Ebene des Teilens, sind noch zu wenig ausgeprägt. Vorbehalte sind nicht zu übersehen. Dadurch aber sind Potenziale unausgeschöpft und folglich bleibt auch die Wirtschaftsleistung insgesamt unter dem theoretisch Erreichbaren. Zudem herrscht Talentflucht. Denn gerade Bildungswillige und Jungunternehmer*innen mit hoher digitaler Affinität – Stichwort Startups – leben und arbeiten mittlerweile bevorzugt in Metropolen, anstatt auf dem Land. Auch Auszubildenden, und die stehen ebenfalls im Fokus des Forums, muss die Möglichkeit eröffnet werden, sich neben der „klassischen“ Berufsausbildung qualifiziert und differenziert in der Region fort- und weiterzubilden. All das leistet einen Beitrag dafür, die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Nordschwaben aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen.

Michael Heilig verdeutlicht: „Wirtschaft ist nicht nur maximaler Profit. Eine funktionierende Gesellschaft oder der Schutz der Umwelt sind ohne eine entsprechend handelnde Wirtschaft nicht möglich.“ Diese Werte müssen auch in der Weiterbildung besser bekannt gemacht werden. Der Zusammenschluss im „Forum für Bildung und Zukunft“ dient dem starken Bündnis von Mittelstandsvertreter*innen und „steht ebenso für die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung“. Dem Mittelstand insgesamt müsse wieder der Stellenwert gegeben werden, der nötig ist, die Innovationsfähigkeit Deutschlands für die kommenden Jahrzehnte auf eine belastbare Basis zu stellen.

Unternehmerverband und Volkshochschule setzen sich seit 2020 für
eine schnellere Umsetzung der Digitalisierung in der Weiterbildung ein

In diesem Kontext setzen sich Unternehmerverband und Volkshochschule auch für eine schnellere Umsetzung der Digitalisierung in der Weiterbildung ein. Praxis- und Wirtschaftsthemen müssen branchenübergreifend und ohne Berührungsängste gefördert, intensiviert und die Ergebnisse daraus ohne Konkurrenzdenken und Neid ausgetauscht werden – im „Forum für Bildung und Zukunft“, der gemeinsamen Plattform von Mittel-standsvereinigung und Weiterbildungseinrichtung.

Was die Volkshochschule einbringt

Was wird die Volkshochschule konkret einbringen? Die Palette ist vielfältig. So verbessert beispielsweise das • Nachholen des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. • Bedarfsgenaue Seminare im Bereich EDV/IT (Videokonferenzsysteme oder „Sekretariatsführerschein“, Xpert Business/kaufmännisch für den Wiedereinstieg ins Berufsleben, etc.), • technische Seminare sowie der Bereich neue Medien (Digitalisierung) inklusive Fortbildung von Lehrkräften kommen hinzu, ferner • zertifizierte Kurse zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Weitgefächert sind die Angebote bei • Sprachen: Vorbereitung in einzelnen Fächern (Mathematik, Englisch) für (Fach-)Abitur und Realschulabschluss, Englisch-Förderung für Mittelschüler.

Was der MITTELSTAND. BVMW einbringt

Der BVMW agiert als größtes, freiwillig organisiertes branchenübergreifendes Netzwerk des Mittelstandes in Deutschland regional und überregional und fördert die persönliche Kommunikation unter den Teilnehmenden. Er liefert wirkungsvolle Impulse, neue Kontakte und individuelle Beratung, werthaltige Informationen und Empfehlungen. Ihm stehen Experten*innen aus allen Bereichen, die bei Fragen individuelle Hilfestellungen geben, parteineutral zur Seite. Zugleich als Veranstaltungsprofi agiert der BVMW unterstützend und vermittelnd und wird sein komplettes Know-how unter dem Motto „Gemeinschaft macht stark und von Unternehmer*in zu Unternehmer*in“ in dieses besondere, zukunftsstärkende Mittelstands-Projekt im Wirtschaftsdreieck Donau-Ries miteinbringen.

Kontakte und Dialoge im „Forum für Bildung und Zukunft“

Da regelmäßige Kontakte und Dialoge notwendig und hilfreich sind, steht auf der Agenda des „Forums für Bildung und Zukunft“ auch die Organisation von Veranstaltungen zu diversen Themen: • Nachhaltigkeit (vor allem mit Bezug auf Sprache), • Verbraucherschutz (mit Bezug zur Sprache), • Wirtschaft und Unternehmen und • sprachbedingte Ökonomie-Missverständnissen, die sich für viele mittelständische Firmen und Betriebe als nachteilig erwiesen haben. Die Veranstaltungen können sowohl vor Ort wie Online stattfinden. Dafür anfallende Kosten werden dabei in einem guten, angemessenen Preis-Leistungsverhältnis stehen.

Ansprechpartner für das „Forum für Bildung und Zukunft“ sind Gudrun Reißer (Vhs) und Michael Heilig (BVMV) – oder ausdrücklich von ihnen damit beauftragte Personen. Beide werden in erster Linie vermittelnd agieren. „Und bei Fragen, für deren Beantwortung wir vielleicht nicht kompetent genug sind, werden wir den Experten oder die Expertin dazu finden.“

Unternehmer*innen! Sie sind eingeladen

So ist der Wunsch, dass in allen unternehmerischen Bereichen unterschiedliche Themen aufgegriffen und mit anderen Unternehmen bearbeitet werden sollen, die auf die Teilnehmenden zugeschnitten, die seitens der Unternehmen gefordert, gewünscht und eingebracht werden. Sagen Sie uns, was Sie sich als Unternehmer*in wünschen, ganz egal ob dies aktuelle Themen wie Arbeitskräftegewinnung, Digitalisierung, Gesundheitsförderung, Innovation, Recht, Steuern, Außenwirtschaft, Energie, Corona-Virus, Nachhaltigkeit, Mobiles Arbeiten, Gesundheit, Logistik oder Mobilität u.a. sind.

Alle Unternehmer*innen sind eingeladen, sich einzubringen. Sie können selbst einen Beitrag dafür leisten nach dem Motto „Was wünscht, was braucht der Mittelstand?“. Die Plattform „Forum für Bildung und Zukunft“ und ihre Inhalte sind nicht starr und festzementiert, sondern sie werden und sollen sich „wie ein lebendiger Organismus“ anhand der gemachten Erfahrungen und Vorstellungen weiterentwickeln, betonen Reißer und Heilig unisono. Und sie sollen so dem gemeinsamen Ziel dienen, die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes zu stärken. Hierzu hat man sich bereits in 2020 konstituiert.

Der Nutzen für Unternehmen

Unter anderem können zum Beispiel, betont Gudrun Reißer für die Volkshochschule, Mitarbeiter*innen auch unterhalb der Management-Ebene ihre Sprachkompetenzen stärken – mit einzigartigen wissenschaftlich fundierten Konzepten: Teilnehmende orientieren ihr Englisch danach nicht am US-Modell, sondern verwenden es so, dass sie es international effektiv und effizient einsetzen können und verringern somit ärgerliche Missverständnisse und arbeitszeitraubende Klärungsprozesse. Für Betriebe mit ausländischen Kräften werden effektiv und effizient Deutsch-Kompetenzen vermittelt, die helfen, dass Arbeiten nicht fehlerhaft ausgeführt werden. Um eine gute Atmosphäre für sich und ausländische Geschäftskontakte zu schaffen, lassen sich außerdem innerhalb eines Tages Grundkenntnisse vieler europäischer Fremd-sprachen erlernen.

Michael Heilig fasst aus Netzwerk-Sicht der Mittelstandsvereinigung zusammen: • Sie haben die Gelegenheit an virtuellen und Live-Treffen teilzunehmen. • Sie entwickeln Geschäftsan-bahnungen. • Sie erhalten Wissens- und Infomations-Erweiterungen durch das „Über-den-Tellerrand-schauen“. • Sie finden/bekommen immer wieder neue nutzbringende Impulse, Kontakte und ein sehr großes Netzwerk – aus den Kreisen von Einzelunternehmer*innen bis zum gehobenen Mittelstand. • Sie als Teilnehmer*in, können mehr sehen, als man sich vorstellen kann, denn „Sehen ist besser als gehört“. • Wir netzwerken nach dem „Schlüssel-Schlüsselloch-Prinzip“: Der Eine hat etwas, der Andere braucht etwas und umgekehrt. •Und: „Die Plattform dient auch dazu, um Dinge auszuprobieren, die Sie als Unternehmen selbst vielleicht nicht wagen wollen.“

Ihre Ansprechpartner

Gudrun Reißer M.A.                                               Michael Heilig
Volkshochschule Donauwörth                              Der Mittelstand. BVMW – Bundesverband
                                                                                    mittelständische Wirtschaft
Geschäftsführerin                                                    Leiter des Kreisverbandes Donau-Ries im
                                                                                    Wirtschaftsdreieck Bayerisch-Schwaben,
                                                                                    Mittelfranken, Ostalb
86609 Donauwörth                                                  86720 Nördlingen
+49 906 8070                                                           M +49 151 40 30 51 29
gudrun.reisser@vhs-don.de                                   

michael.heilig@bvmw.de                                                       

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