Politik muss mit Post-Corona-Agenda Weichen für Wirtschaft stellen

„Die Politik muss jetzt die Weichen für die Zukunft der Unternehmen stellen", sagt Andreas Kerschl, Leiter vom BVMW-Kreisverband Soest zum Zehn-Punkte-Plan des Verbandes für eine Post-Corona-Agenda.

"Es gilt, die Folgen der Corona-Pandemie zu überwinden, Wachstum und Beschäftigung zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland noch vor der Wahl zu sichern", ergänzt Andreas Kerschl.

"Wir brauchen einen ökonomischen Neustart"

Kernforderungen darin sind ein innovations- und investitionsfreundliches Steuer- und Abgabensystem, Entlastung der Unternehmen von Bürokratie, Einrichtung eines staatlichen Eigenkapitalfonds für mittelständische Unternehmen, Förderung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Unterstützung für Gründer, Flexibilisierung der Arbeitswelt, Verbesserung der digitalen Infrastruktur, wettbewerbsfähige Energiepreise und beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren.

„Deutschland braucht einen ökonomischen Neustart. Dies geht nur mit einem starken Mittelstand“, sagt Kerschl. Klein- und Mittelbetriebe seien der Innovations-, Beschäftigungs- und Ausbildungsmotor unseres Landes. „Politische Sonntagsreden helfen den Unternehmern nicht weiter. Sie erwarten endlich ein klares Handlungskonzept für die Millionen mittelständischen Betriebe und ihre Beschäftigten.“

Parteien müssen sich vom Mittelstand messen lassen

Daran werde der Mittelstand die Parteien im Bundestagswahljahr messen, betont Kerschl. Die Post-Corona-Agenda des BVMW ist allen Bundestags- und Landtagsabgeordneten, den Parteien sowie anderen Wirtschaftsverbänden zur Stellungnahme zugegangen.

Hier der Link zur Post-Corona-Agenda: http://bvmw.info/post-corona-agenda

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